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Leserbrief

Corona, unser neuer Lebensbegleiter (Teil zwei)

Michael W. Baum, Hinterbühlen 21, Mauren | 23. April 2020

Als weiterführenden Teil meiner gestrigen Ausführungen kommen wir nun zu zusätzlich schmerzhaften Bemerkungen, diese Krankheit betreffend. Unsere Regierung wird sich ernsthaft Gedanken machen müssen, ob Schulöffnungen für alle die richtige Entscheidung sind. Bei den älteren Jahrgängen, wo der Verstand der Kinder durchaus vorhanden ist, kann bei einer Halbierung der Schulklassen, sicher wieder geöffnet werden. Dies wird aber zu einer der grösster Herausforderungen für unser Schulsystem werden, müssen doch neue Wege gefunden werden, dies umzusetzen. Doch sei vor allem auch die Frage gestattet, was wir mit den Kitas, Kindergarten und den ersten drei Jahrgängen machen sollen. Hier ist Social Distancing, wenn wir ehrlich sind, unmöglich. Die Kinder werden nicht verstehen, dass man sich seinen Freunden nicht nähern oder sich nicht umarmen darf. Das wird sich mindestens auf dem Schulweg nicht verhindern lassen. So wird das Virus erneut in die Familien gestreut werden, ohne dass wir es bemerken und alles beginnt wahrscheinlich wieder von vorne, nur mit viel schlimmeren und weitreichenderen Folgen für uns alle. Und noch zu guter Letzt bin ich der festen Überzeugung, dass bei Benutzung einer medizinischen FFP2-Maske und unter Einhaltung aller Hygienebedingungen es möglich ist, seine Enkelkinder zu sehen und zu betreuen, ohne sich selber in Gefahr zu bringen, beziehungsweise sich anzustecken. Hier ist halt eiserne Disziplin gefordert. Ein Besuch im Supermarkt oder im ÖV ist da weitaus gefährlicher. Risikolos kommen wir sowieso nicht durch diese Krise.

Michael W. Baum, Hinterbühlen 21, Mauren

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