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Leserbrief

Zeit des Umbruchs

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren | 1. April 2020

Es ist erstaunlich, wieviel Geld der Staat plötzlich zur Verfügung hat. Hatte man doch bislang nichts übrig für Rentner und Sozialbedürftige. Tausende von Ausreden folgten, nur damit kein Pfennig mehr ausbezahlt werden musste. Das betrifft auch die AHV. Irgendwie verwerflich. Dann noch die Abstimmung für das Landesspital, die sicher zum falschen Zeitpunkt stattfand. Ob das schon bereut wird? Es war vorauszusehen, dass es so nicht weiter gehen kann, dass ein Zusammenbruch kommen wird. Doch niemand hat damit gerechnet, dass es so schnell gehen wird. Die Unterstützungen für die Wirtschaft müssen florieren. Wie lange hält das der Staat durch? All die finanziellen Unterstützungen auch von den Banken. Nicht zu glauben, dass es allen gerecht werden kann! Fraglich ist nur, wer am Schluss leidet: Die Kleinunternehmer, der kleine Steuerzahler? Was passiert mit den Bankkrediten? Wird das dem Steuerzahler wieder massiv aufgerechnet? Hoffentlich nicht! Hier gehört ein Gesetz hin, dass Rentner und der kleine Steuerzahler Minimalzinsen zahlen müssen bei den Banken. Es wurde nun jahrelang auf Kosten der Zahler Geld gehäuft.
Die Zeit des Umbruchs und des Umdenkens ist angesagt. Zeit, nicht nur ans Geldscheffeln zu denken. Persönliche, menschliche Werte und ein Miteinander, das müssen die Menschen lernen. Lernen, sich wieder mit sich selbst auseinandersetzten, lernen, was wichtig ist, mit sich zufrieden zu sein, wie man ist und was man hat. Auf diesem Wege wünsche ich allen gute Gesundheit!
(Dass in unserer Welt so einiges richtig schief läuft, ob beabsichtigt oder nicht, ist schon lange klar.)

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren

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