Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

KMU- Entschädigungen

Ronald Walser, Poststrasse 15, Schaan | 27. März 2020

Sind Entschädigungen von 4000 Franken für Kleinstbetriebe in unserem reichen Land nicht sehr kleinlich? Deutschland zahlt, hiess es in den Nachrichten zum Beispiel 9000 Euro à fond perdu.
Die von der Regierung angeordneten Betriebsschliessungen erwirken weiterhin laufende Kosten wie Miete, Strom, Telefon, Versicherungen, Umsatzausfall, teils Kurzarbeitsentschädigung, abzuschreibende, unverkäufliche Saisonware etc.
Was kann denn mit 4000 Franken noch bezahlt werden? Wohnungsmiete, Ladenmiete, Krankenkasse, etc. Muss die Familie hungern?
Es trifft ja auch Friseure, nebst Physiotherapeuten, Masseure, welche keine Wellness-Therapien ausführen dürfen und so durch die Coronainfektionsgefahr massive Einbussen durch Terminabsagen haben einerseits und andererseits durch den Unterstützungsraster fallen, da sie ja offen haben dürften. Ebenfalls sind Bäcker, Metzger, Getränkelieferanten und Lebensmittelgeschäfte betroffen, welchen die Grossabnehmer wie Restaurants und Hotels fehlen. Auch betroffen sind Serviceunternehmen mit angeschlossenem Ladengeschäften, welche nur Service verrichten dürfen, aber keinen Verkauf tätigen.
Niemand weiss, wie lange wir es mit Corona noch zu tun habaen. Es kann auch von den Vermietern nicht verlangt werden, dass sie Miet-Ausfälle schultern müssen.
Wollen wir einen abrupten Strukturwandel, Konkurse und ein totales Einzelhandelssterben?
Ich finde, hier muss über alles durch die Regierung dringend nachgedacht und nachgebessert werden.

Ronald Walser, Poststrasse 15, Schaan

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung