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Leserbrief

Alterskollegen: «Aufgepasst»!

Gert Risch, Wingertgasse 32, Vaduz | 21. März 2020

Alles hat man x-fach gehört: zu Hause bleiben, Abstand halten.
Mir wird nach Hause berichtet, dass man nach wie vor Grüpplein im Pensionsalter auf Spaziergängen antrifft. Ein Spaziergang allein irgendwo im Freien, meine ich, sollte vorerst noch akzeptiert sein. In Gruppen sind die empfohlenen Distanzen aber schwer einzuhalten. Im Freien versteht man auf Distanz schlecht, was gerade geredet wird. Rückt man aber zusammen, so riskiert man, sich anzustecken. Schwer abzuschätzen ist, wer bereits ein Keimträger ist. Die Infektion verläuft am Anfang ohne Symptome. Einmal infiziert, ist die Sache gelaufen. Die Altersgruppe der über 65-Jährigen hat nicht nur die höchste Rate der Infektionen, sondern auch die höchste Rate an gefährlichen Verläufen. So wird man selbst zu einer weiteren Infektionsquelle, was zu unnötigen Blockierungen von Ressourcen im Gesundheitssystem führt. Kurz: Eine Weitergabe dieses Infekts ist für unsere Altersgruppe äusserst gefährlich und oft mit schwerer Symptomatik verbunden. Der Leidensdruck kann sehr hoch werden.
Es ist mir ein Anliegen, diesen kollegialen Appell an meine Altersgruppe zu richten. Das ganze Gesundheitssystem läuft auf Hochtouren. Wir sind aber erst am Anfang der COVID-19-Pandemie in Liechtenstein. Helft mit, Überbelastungen zu vermeiden. Bleibt zu Hause, haltet Abstand, bewahrt Ruhe! Das ist im Interesse aller. Danke!

Gert Risch,
Wingertgasse 32, Vaduz

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