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Leserbrief

Die Forschung wird das Geheimnis noch knacken.

Max Matt, Im Moosacker 28, Altstätten | 24. Februar 2020

Die Rede ist von den Leistungen der Natur, von der Photosynthese, dem wichtigsten Prozess unter der Sonne. Forscher arbeiten weltweit mit Hochdruck daran, die natürliche Photosynthese industriell auszunutzen. Könnte der Mensch die Photosynthese beherrschen, wäre er seine CO2- und Energiesorgen los. Die Photosynthese-Forscher stossen immer wieder auf bisher Verborgenes. Vor etwa zehn Jahren fotografierten NASA-Satelliten die Ausdehnung der Kleinstpflanzen (Phytoplankton) an den Meeresoberflächen. Berechnungen ergaben, diese Kleinstpflanzen entziehen der Atmosphäre täglich 100 Millionen Tonnen CO2. – Seit etwa 25 Jahren wird in den USA eine bisher unbekannte Bakterienart erforscht, die als kleinster Organismus die Photosynthese beherrscht. Die unscheinbaren Bakterien leben unter der Meeresoberfläche verborgen und saugen CO2 aus der Atmosphäre und produzieren dabei Sauerstoff, den wir Menschen und alle Tiere zum Atmen brauchen. Genau wie Bäume, Gräser oder Blumen beherrschen sie den Trick, Sonnenlicht in Zucker oder Öle und Sauerstoff zu verwandeln. Diese Mikroben werden weltweit einfach ignoriert, was erstaunt. Kann damit nicht auch erklärt werden, warum in den vergangenen 120 Jahren der CO2-Gehalt der Luft nur etwa um sieben Tausendstel Volumen Prozent auf 0,04 zugenommen hat, obwohl es das Vielfache sein könnte? Übrigens, Lexika von einem 120 Jahre langen Zeitraum bis heute sagen etwas Erstaunliches aus. Der CO2-Gehalt der Luft betrug während dieser langen Zeit 0,033 bis 0,06 Volumen Prozent. Man fragt sich, was läuft den eigentlich ab, ist der ehrliche einfach der Dumme? (Quellen: NASA Bericht NTV 20. 4. 2010 natur + wissen 03/2012)

Max Matt,
Im Moosacker 28, Altstätten

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