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Leserbrief

Denn sie – die Täter, wissen sehr wohl, was sie tun

Jonas Benz, Schwarze Str. 6, Eschen | 24. Februar 2020

Fall 1: Zwei Jugendliche (Frau und Mann) wurden in einem Shuttlebus von Triesenberg ins Unterland durch Schläge ins Gesicht verletzt. Fall 2: Am vergangenen Samstag kam es zu einer Schlägerei. Ein 13-jähriges Kind verletzte einen 15-jährigen Jugendlichen so schwer am Kopf, dass ihm unter anderem die Nase brach.
Fall 3: Eine 15-jährige Frau in Eschen wird von drei Jugendlichen zusammengeschlagen.
Fall 4: Weiter werden in Balzers Festbesucher von einer Jugendgang aus der Schweiz angegriffen und verletzt. Da bekommt man heilige Zörne, wenn man dies liest. Das kann nicht schöngeredet werden. Hier hat der Rechtsstaat versagt. Weiter, ich zitiere aus dem Kinder- und Jugendgesetz: «In erster Linie tragen die Eltern als Erziehungsberechtigte die Verantwortung für ihre Kinder und Jugendlichen.» Ein Freibrief für all jene, die keine Hemmschwelle kennen. «Der Kinder- und Jugendschutz bezweckt: Den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren und Situationen, die sie schädigen.» Wo bleibt hier der Rechtsstaat, wer schützt die Opfer. Der Zenit ist schon längst erreicht, die Gesetze sind zu lasch und die Opfer werden oft zu Tätern gemacht. Ich sehe die Verantwortlichen in der Pflicht, dass Gesetze geschaffen bzw. angepasst werden, dass Recht gesprochen wird und zwar für die Opfer und nicht für die Täter. Wenn nicht, könnten wir mit «Selbstverteidigung» in den kommenden Jahren ein Thema haben. Denn sie – die Täter, wissen sehr wohl, was sie tun und müssen auch entsprechend zur Verantwortung gezogen werden. Unabhängig davon, welche Position/Funktion diese in unserer Gesellschaft haben, In- oder Ausländer sind, welchen Familiennamen sie tragen …

Jonas Benz
Schwarze Str. 6, Eschen

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