Leserbrief

«7 Prozent E-Klima?»

Udo Meesters, Hofistrasse 42, Triesenberg | 22. Februar 2020

Wer sich mit dem Autokauf beschäftigt, dem stellt sich automatisch die Frage: «Benziner-Diesel-Antrieb oder Hybrid-Elektro-Antrieb»? Nach dem Scherbenhaufen des Klimahypes weiss man ja gar nicht mehr, für was man(n) sich entscheiden soll. Sollte ich jetzt in voller Freude auf einen Neukauf nun die Politiker, die Wissenschaftler oder gleich Greta als Kaufberater mitnehmen? Aufgrund meines hohen Alters jedoch habe ich einfach mal folgende Überlegungen angestrengt:
1. Wo finde ich passende Steckdosen im eigenen Haus und unterwegs, hier und auf Ferienreisen?
2. Wohne in einer Bergregion und brauche ein zugkräftiges Fahrzeug.
3. Wer garantiert mir zu 100 Prozent, dass der Verbrennungsmotor die Hauptschuld am Klimawandel trägt?
Eigentlich waren es mehr Überlegungen. Doch alleine diese 3 Punkte reichten mir zur Entscheidung eines Neukaufes ohne Politiker, Wissenschaftler und einer Greta aus. Ich habe mich für einen Diesel der neuesten Generation mit Partikelfilter entschieden. Umweltfreundlich mit geringem CO2-Ausstoss. Ballungszentren mit Durchfahrtsverbot für Verbrennungsfahrzeugen umfahre ich gerne und kann die Landschaft dabei geniessen. Mit ruhigem Gewissen entlaste ich also auch gleichzeitig die bisher schon fast ausgelasteten Stromnetze und vermeide starke Stromschwankungen beim Lichteinschalten und beim Kochen. Ausserdem bestätigt mir die Statistik vom Januar 2020 in diesem Land, dass ich zu den 30 Prozent Dieselfahrern gehöre und nicht zur Minderheit der 7 Prozent Elektrofahrer. Wenn ich ausserdem Preis und Leistung zwischen Verbrennermotorfahrzeugen und Elektrofahrzeugen zu Buche ziehe, dessen Komfort und Verbrauch also vergleiche, gab es kaum eine Entscheidung für mich, sich mit einem Elektrofahrzeug zu beschäftigen. Somit brauchen wenigstens keine weiteren Wälder für E-Fahrzeughersteller gerodet werden. Also auch ein Beitrag zum Schutz der Natur. Ausserdem wächst ja die Eisdecke, sogar durch die NASA bestätigt und nicht wie uns berichtet wird, dass eine ungewöhnliche fatale Schmelzung dieser vorliegt. Der Verbrennermotor steht also wohlbehütet in meiner Garage und die Ameisen, Bienen, Vögel, Katzen und Hunde werden noch viele Jahre in meinem Garten ohne diese Klimageplänkel verweilen und das Leben geniessen. Gute Fahrt allen weiterhin.

Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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