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Leserbrief

Was sollen die jagdlichen Massnahmen der Regierung bringen?

Werner Frommelt, Churerstrasse 54, Nendeln | 19. Februar 2020

Es ist schon erstaunlich, was für einen Aufwand die Regierung betreibt, um das jetzige Jagdsystem zu ändern. Und man fragt sich: Warum überhaupt? Wer sich mit der Jagd wirklich befasst kann sehen, dass sie bei uns sehr erfolgreich ist und den Wildbestand im Griff hat. Überall in der angrenzenden Region steigt der Hirschbestand an, teilweise um über 100 Prozent in zehn Jahren wie im Werdenberg oder im Prättigau. In Liechtenstein konnten die Bestände von den Jägern stabilisiert werden. Und das, obwohl jedes Jahr ein Teil des Wildes in unser Land einwechselt, weil es hier weniger hat als in der angrenzenden Region. Auch über den Wald wird Unwahres geschrieben. Wenn man sich an bestehenden Fakten informiert, kann man sehen, dass nur sehr kleine Teile des Schutzwaldes akute Probleme haben mit der Verjüngung, so steht es in amtlichen Papieren. Der Wald wächst und verjüngt sich. Vielleicht nicht mit der Schnelligkeit, wie es gewisse Waldleute wünschen. Wälder leben eben länger als Förster. Es kann aber nicht sein, dass man alles Wild zusammenschiessen soll wie Ungeziefer. Und schlussendlich geht es im Wald nicht nur ums Holz. Es geht um alle Tiere und Pflanzen und das hat der Ökologische Jagdverein anscheinend noch nicht begriffen.
Dort geht es wohl nur darum, dass man viel und günstig Wild schies­sen kann. Eine Heuchlerei, mit Ökologie hat das überhaupt nichts zu tun.

Werner Frommelt,
Churerstrasse 54, Nendeln

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