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Leserbrief

Jagdsystem stösst an seine Grenze!

Liechtensteinischer Ökologischer Jagdverein | 29. Januar 2020

Wieder einmal waren das Wetter und die Freizeitnutzer schuld an den schwierigen Jagdbedingungen. «Die Liechtensteiner Jäger haben wieder ganze Arbeit geleistet» (Zitat Liechtensteiner Jägerschaft im «Volksblatt» vom 27. Januar 2020):
Das Amt für Umwelt und der Jagdbeirat haben der Regierung den Abschuss von 380 Stück Rotwild empfohlen. Diese Zahl ist notwendig, um die seit Jahren geforderte und nötige Reduktion zeitnah herbeizuführen. Die Regierung hat den Abschuss gegen die Expertenempfehlung auf 320 Stück reduziert. Den Abschuss von 227 Stück Rotwild dem Leser als Erfolg zu verkaufen, ist nicht richtig, zumal 93 Stück fehlen (oder 153 auf die Expertenmeinung)! Ein weiteres Jagdjahr, bei dem zulasten des Tierschutzes und zum Schutz des Menschen (Waldverjüngung) eine ineffiziente Jagd vor allem im Kerngebiet des Rotwilds (Liechtensteiner Alpengebiet, hinter dem Tunnel) betrieben wurde. Kosmetische Eingriffe wie die kurzfristig eingeführte Sonderjagd reichen nicht, zumal sie auch nicht konsequent von allen Jagdpächtern umgesetzt wurde.
Es ist höchste Zeit, dass die Regierung grundlegende jagdliche Veränderungen einleitet. Mehr dazu am 14. Februar um 19.30 Uhr im Guido-Feger-Saal, Triesen. Weitere Informationen: www.oejv.li.

Liechtensteinischer
Ökologischer Jagdverein

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