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Leserbrief

Bleiben Sie skeptisch, ...

Hans Mechnig,Tröxlegass 46, Schaan | 7. Dezember 2019

... wenn Ihnen die Initianten von «HalbeHalbe» immer wieder erzählen, sie würden keine Einführung der Frauenquote anstreben. Dieser Aussage ist mit Sicherheit nicht zu trauen. Nicht nur wegen der personellen Überschneidungen beim Initiativkomitee von «HalbeHalbe» und bei «Hoi Quote». Wahrscheinlich hätten wir schon längst eine Frauenquote, wäre da nicht der offensichtliche Verfassungsbruch. Dort, in der Verfassung, steht nun einmal: «Alle Landesangehörigen sind vor dem Gesetze gleich.» Das heisst, dass für alle Landesangehörigen die gleichen Spielregeln gelten. Damit hat sich jede Frauenquote erledigt. Das ist der grosse Spielverderber, der grosse Killer für die Befürworter dieses Unrechts. Deshalb wollen Sie ja diesen Verfassungszusatz. Ist in der Verfassung erst einmal verankert, «die ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in politischen Gremien wird gefördert» sind den kreativen Interpretation keine Grenzen mehr gesetzt. Eine Frauenquote? Ja aber sicher! Es heisst ja: Die ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern …wird gefördert!? Und schon ist das, was gerade noch ein Verfassungsbruch gewesen wäre, eine simple «Fördermassnahme»! So einfach geht das. Aus den Reihen des Initiativkomitees wird diese Argumentation nicht kommen? Das mag so stimmen. Aber, es wird sich jemand finden, der die Drecksarbeit übernimmt! Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Deshalb, wehret den Anfängen!

Hans Mechnig,
Tröxlegass 46, Schaan

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