Leserbrief

Jubiläumsmarsch

Anton Eberle,Alt-Gemeindevorsteher, Balzers | 30. Januar 2019

Ich bedanke mich bei Frau Gisela Biedermann und Frau Margit Gassner für ihre positive Stellungnahme zum Jubiläumslauf in ihrem Leserbrief vom Montag – sie sprechen mir aus der Seele.
Zwei unserer Enkelkinder sind mit der Schule von Balzers zum Scheidgraben gewandert. Voller Begeisterung und Freude haben sie anderntags von diesem Erlebnis berichtet. Schade, dass Frau Böhler vom «Volksblatt» derart negativ über diesen Marsch berichtete. Man wird den Eindruck nicht los, dass die gute Frau irgendjemanden an «den Karren fahren» musste. Mit seriösem Journalismus hat das nichts zu tun, auch nicht mit Pressefreiheit. Seriös wäre es gewesen, wenn Frau Böhler auch jene erwähnt hätte, die voller Stolz und Freude an dem Marsch teilgenommen haben; die mit Begeisterung die Proben für eine erfolgreiche Lichterschau mitgemacht haben.
Auch der Hinweis auf die Entfremdung der Oberen zur Bevölkerung erweist sich in diesem Zusammenhang als Rohrkrepierer. Leute, die sich am Marsch beteiligten, haben sich genau zu diesem Thema äus­serst positiv geäussert. Die Wanderer in den Bergschuhen standen im SAL mitten unter jenen, die Krawatten trugen. Völlig zwangslos haben alle Bevölkerungsschichten sich unterhalten. Da war nichts von Obrigkeit und Untertanen!!
Es ist nicht nachvollziehbar, dass dieser Anlass von jemandem mies gemacht wird, der nicht wirklich darüber Bescheid weiss. Wie heisst es so schön: Nur die Farblosen sehen ständig schwarz.

Anton Eberle,
Alt-Gemeindevorsteher, Balzers

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