Leserbrief

Alles verlogen?

Manfred BüchelGastelun 4, Eschen | 14. Januar 2019

Auf Grund der Dokumentation «Das Diesel-Desaster» im ARD von Montag, den 7. Januar 2019, hier noch ein Leserbrief aus den Vorarlberger Nachrichten vom 12. Januar 2019: «Seltsam, dass für die Festsetzung der 40-μg-Grenze der WHO zusätzliche Gutachten aus Werten in Wohnungen herangezogen wurden, die nichts mit dem Strassenverkehr zu tun hatten, sondern aus der Auswertung von Krankheitsstatistiken. In Stuttgart müssten viel mehr Menschen als in anderen Bereichen der BRD doch weit früher sterben. Prof. Hetzel als ärztlicher Lungenklinik­leiter bezeichnet die angeblichen NO2- und Feinstaub-Toten als konstruierte, mathematische Modelle, den Feinstaubalarm als Volksverdummung.»

Auch focus.de weiss zu berichten: «Der Fall Oldenburg hatte Schlagzeilen gemacht, weil die Station Grenzwertüberschreitungen auch an einem Tag mass, an dem die Strasse wegen des städtischen Marathons für den Autoverkehr gesperrt war.» Hier noch ein Auszug von Dieter Nuhr, Jahresrückblick 2018: «Ein Raucher hat nach wenigen Tagen viel Schadstoffe eingeatmet. Wenn Stickoxid so tödlich wäre wie behauptet, dann müssten alle Raucher nach spätestens 6 Wochen tot sein. Der Stickoxid-Ausstoss ist seit 1990 um zwei Drittel zurückgegangen. Da müsste man jetzt nicht alle Diesel-Fahrer enteignen. Aber nein, wir vernichten unsere letzten funktionierenden Industrien. Das ist Suizid auf höchstem moralischen Niveau. Wir sollen Elektroautos kaufen, bei denen allein die Produktion der Batterien schon so viel CO2 erzeugt, dass man mit dem Diesel acht Jahre lang hätte fahren können. Aber die Batterien sind ja vegan und Gluten-frei. Grossartig.» Also liebe Politiker, geht mal mit «Mut und Humor» an diese Sache ran und sucht nach der Wahrheit, sonst dürfte euch nämlich das Bedrohungsmanagement, das ihr selbst beschlossen habt, auch noch auf die Pelle rücken. Ich wünsche gutes Gelingen.

Manfred Büchel
Gastelun 4, Eschen

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