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Leserbrief

Die sicherste Lebensversicherung

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 22. November 2014

November ist der Monat grauer Nebel und der Depressionen. Fühlen auch Sie sich manchmal quälend unsicher in Bezug auf die eigene Zukunft (und die der Welt): gesundheitlich, finanziell, in den Beziehungen, im Gedanken an den Tod ...? Das wirksamste Medikament gegen all diese «Krankheiten» ist das Urvertrauen. Laut Psychologie trinkt es das Kind mit der Muttermilch. Beim krabbelnden Entdecken der «Umwelt» versichert es sich durch Blickkontakt ständig, dass die Mutter noch da ist. Und später? Erfahrungen lehren das Kind, was ihm gut tut und was schmerzt, bis es kritisch denken kann.
In der Pubertät will der Mensch selbstständig entscheiden, überschreitet oft bewusst die Grenze des Erlaubten, wagt die Verunsicherung. Der bekannte scharfe Denker und Theologe H. Küng erzählt in seinem Buch «Was ich glaube» von seinem umwerfenden, aber grundlegenden Erlebnis als Philosophie-Theologiestudent in Rom. In der Qual seiner Zweifel am Sinn des Lebens meldete sich im Kopf und Herz die Einladung zum Wagnis des Vertrauens, dass das Leben mit all seinen Licht- und Schattenseiten Sinn hat, gut ist. Seine scharfe kritische Hinterfragung alles Geschehens blieb, konnte ihn aber nie aus der Bahn des Glaubens werfen. Leider hat er vor Kurzem dieses Erlebnis vergessen, als er sich – im Fall Alzheimer – für «Selbstmord» entschied, als wäre nicht Gott des Lebens, der Vater und Mutter – die Liebe ist, allein dafür zuständig.
Sammeln wir doch eifrig all die guten Erfahrungen mit Gott und den Menschen und vergessen wir nicht, dass Jesus uns am Kreuz erlöst hat!

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

Für die Gesundheit

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