Leserbrief

Demokratie ist kein Einheitsbrei

Vorstand der Demokratiebewegung in Liechtenstein | 18. November 2014

Die Demokratiebewegung in Liechtenstein ist ein eingetragener Verein, dessen Kernaufgabe es ist, Demokratiedefizite in Liechtenstein zu thematisieren. Die Jubelbroschüren der beiden Landeszeitungen überboten sich darin, Fürst Hans-Adam II. zum 25-Jährigen den roten Teppich auszulegen. Das ist legitim, auch wenn dabei vieles, was innerhalb dieser 25 Jahre auch zur Regentschaft von Fürst Hans-Adam II. gehörte, einfach ausgeblendet wurde.
Die Demokratiebewegung entschloss sich daher das, was eben auch zu diesen 25 Jahren dazugehörte, in einem Inserat aufzulisten (www.demokratiebewegung.li). Dieses sollte am vergangenen Donnerstag in der Grossauflage des «Liechtensteiner Volksblatts» erscheinen.
Erschienen ist nichts. Erst auf Anfrage der Demokratiebewegung erhielten wir die Antwort, dass das «Liechtensteiner Volksblatt» dieses Inserat nicht abgedruckt habe, weil man der Ansicht sei, dass dieses dem Geschäft schaden könne.
Die «Liewo» teilte uns, aber vorher, lakonisch mit, dass die Verlagsleitung nicht mit der Veröffentlichung dieses Inserats einverstanden sei.
Unterm Strich verweigerten beide Medien der Demokratiebewegung eine Anzeige, die Tatsachen auflistete. Besonders stossend ist dabei, dass Geschäftemacherei der Meinungsfreiheit vorgezogen wird und dass man dies einfach beiläufig und erst auf Anfrage mitteilte. Den Inhalt dieser Anzeige können Sie unter www.demokratiebewegung.li nachlesen; auf Wunsch stellen wir Ihnen den Text auch gerne zu.

Vorstand der Demokratiebewegung in Liechtenstein

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