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Leserbrief

Zum Standpunkt von Frank Konrad

Johannes Kaiser,Redaktionsleiter «bau:zeit»,Essanestrasse 116, Eschen | 13. November 2014

Mit Erstaunen habe ich den Standpunkt von Frank Konrad betr. dem Interview in der «bau:zeit» vom Samstag, den 8. November, im «Liecht. Vaterland» gelesen und die Original-Antwort von Frank Konrad mit der Druckversion geprüft und verglichen. Es ist unser Ziel, dass wir in der «bau:zeit» verschiedene und kontroverse Meinungen zu brennenden Themen zur Sprache bringen und so übernehmen wir zur Darstellung dieser Meinungsvielfalt von den Interview-Partnern die Original-Antworten. Tatsächlich ist bei der Frage 2 ein Textmodul aufgrund eines «Satz»-technischen Versehens untergegangen, wofür ich mich bei Frank Konrad im Namen der «bau:zeit»-Redaktion entschuldige.
Damit die Leserinnen und Leser wissen, worum es geht, führe ich nachstehend nochmals die Frage sowie die Original-Antwort von Frank Konrad auf:
Martin Wenger von der Baugenossenschaft Kraftwerk1 in Zürich formulierte im «bau:zeit»-Interview vom Oktober 2014 die Wirkung einer Wohnbaugenossenschaft wie folgt: «Gerade dort, wo das Bauland ein knappes Gut ist, kann der genossenschaftliche Wohnungsbau einen wertvollen Beitrag leisten, damit auch in Zukunft Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten vorhanden sein wird.» Bauland ist doch auch in Liechtenstein ein knappes, begrenztes Gut? Ist es aus Ihrer Sicht notwendig, den gemeinnützigen Wohnungsbau, auf der Basis des Wohnbauförderungsgesetz (WBFG), zu unterstützen? Was sehen Sie für Möglichkeiten?
Frank Konrad: «Dass das Wohnbauförderungsgesetz den Genossenschafter der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft fördern soll, ist meines Erachtens vertretbar. Was ich aber nicht gutheissen will, ist eine zusätzliche Pauschalsubventionierung, wie sie im Mai 2014 vom Vaduzer Bürgermeister Ewald Ospelt erfolglos mit einem Schreiben an Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer beantragt wurde. Er beantragte die Ausrichtung eines zinslosen Darlehens des Landes, das die Gemeinde Vaduz zweckgebunden in die Wohnbaugenossenschaft einbringen wollte. So wären nicht die einzelnen Genossenschafter, sondern das ganze Gebäude nochmals subventioniert worden.»

Johannes Kaiser,
Redaktionsleiter «bau:zeit»,
Essanestrasse 116, Eschen

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