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Leserbrief

«Über den Inhalt des Briefes reden»

Jonas Ospelt,Hintergass 11, Vaduz | 8. November 2014

Stellungnahme zu meinem Leserbrief «Sozialer Raubbau» vom 6. November 2014 und Antwort auf den Nachtrag der Redaktion des «Liechtensteiner Volksblatts»:
Damit habe ich nicht gerechnet: Dass mein Leserbrief einen solchen Wirbel auslöst, die Redaktion des «Volksblattes» und Mitglieder des Landtages mich einer Lese- und Schreibunfähigkeit bezichtigen, ist ein starkes Stück. Falls Herr Benvenuti jetzt von einem Ospelt-Leaks träumt, kann ich ihn gerne auf den nüchternen Boden liechtensteinischer Realität zurückholen.
Ja, ich habe mir erlaubt, als Vaduzer Bürger einen Leserbrief zu einem Thema zu verfassen, das mich aus­sergewöhnlich beschäftigt. Und ja, ich habe mir erlaubt, den Text mit der Bitte um allfällige Korrektur bezüglich der Daten an Ruth Kranz-Candrian zu schicken. Dass sie es per Word-Datei an mich zurückschickte und ich diese an die Redaktionen der Landeszeitungen weitergeleitet habe, wissen nun auch alle.
Auch den Präsidenten der FBP kann ich beruhigen: Ich liess mich und lasse mich nicht vor einen Karren spannen, auch nicht vor deinen, Elfried. Und für die Nicht-Vaduzer kann ich gerne die Information liefern, dass Ruth Kranz und ich in unmittelbarer Nachbarschaft aufgewachsen sind.
Wir sollten über den Inhalt des Briefes reden.
Ich war acht Jahre lang Rechnungsrevisor der Gemeinde Vaduz. In dieser Tätigkeit hatte ich einen profunderen Einblick in den Umgang mit öffentlichen Mitteln, als es den meisten anderen möglich ist.
Niemals hätte ich es mir vorstellen können, dass Gemeinde oder Land sich erlauben würden, auf dem Buckel der Menschen ihr Budget in Ordnung zu bringen, die auf vielfältigste Art am verletzlichsten sind und sich am wenigsten wehren können. Nicht für die Ärztekammer, nicht für die Krankenkassen, für diese Menschen in unserem Land habe ich diesen Brief geschrieben.

Jonas Ospelt,
Hintergass 11, Vaduz

Glaube

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