Leserbrief

Die Bushaltestelle bei der Post in Vaduz ist ein Schandort

Otto Beck,Bergstrasse 119, Triesenberg | 3. November 2014

Der zentrale Busplatz bei der Post Vaduz ist ein Schandort. Richtung Süden zwei Warteboxen, mit Schmierereien vollgesprayt, Dreck, Laub und Dutzende Glimmstängel am Boden. In der südlichen Box gar eine lehnenlose Bank, ihre Sitzfläche aufgrund der schiefen Ebene nach vorn abfallend. Der Lärm wird durch die Überführung zur Markplatzgarage verstärkt zurück geworfen. Im Schlund der Postparkhalle warten Fahrzeuge mit dröhnendem Motor auf Grün.
Bis zu drei Busse stehen auf der schiefen Ebene hintereinander. Nur die Fahrgäste im mittleren Bus können dank der Passarelle im Trockenen einsteigen. Von einem Chauffeur habe ich erfahren, dass der moderne Volvo-Hybrid-Bus auf diesem schrägen Platz gar nicht abgesenkt werden könne, weil sich sonst die Türen nicht mehr schliessen würden.
Den zuständigen Damen und Herren, Regierungsrätin Amann-Marxer, den darüber hausenden Ingenieuren des ABI und den Zuständigen im Vaduzer Rathaus empfehle ich einen viertelstündigen Aufenthalt während der Hauptverkehrszeit an diesem Platz. Vielleicht ändert sich dann irgendwann doch etwas an diesem Schandfleck.
In der Gegenrichtung ist es zwar eben, aber auch da stehen die Fahrgäste im Regen. Ausser einer alten, silbrigen Wartekabine, viel zu klein für diesen zentralen Umsteigeplatz, ist kein Witterungsschutz vorhanden.
Statt nur Kritik ein Vorschlag: Wie wäre es, wenn mindestens die Busse aus Süden über den Peter-Kaiser-Platz fahren würden. An der gleichnamigen Haltestelle könnten die Regierung, ihre Mitarbeiter und unsere Volksvertreter zu- und aussteigen und mit gutem Beispiel vorangehen.
Der Bus könnte weiter durchs Städtle fahren vorbei am Rathaus unseres Hauptortes. (Das Zügle kanns ja auch.) Die Aeulestrasse wäre in Nordrichtung wieder busfrei, sehr zur Freude unser autoverliebten Bevölkerung. In Gegenrichtung den Peter-Kaiser-Platz zu befahren wird schwieriger, aber dafür haben wir ja kluge Köpfe.
In der Hoffnung, es werde besser,

Otto Beck,
Bergstrasse 119, Triesenberg

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