Leserbrief

Für einen umweltgerechteren Verkehr

Ludwig Altenburger, Kantonsrat, Sternstrasse 1, Buchs | 18. Dezember 2013

Hinter den vier Buchstaben «Fabi» verbirgt sich eine der wichtigsten verkehrspolitischen Vorlagen der letzten Jahre. Das Kürzel «Fabi» steht für Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur. Mit «Fabi» stellen wir die Weichen für einen umweltgerechteren Verkehr.
Die Schweiz steht heute vor grossen Herausforderungen: Autos und Lastwagen verursachen 40 Prozent unserer CO2-Emissionen und sind damit ein wesentlicher Klimafaktor. Eine Wende zum Besseren führt über die Bahn. Sie ist mit Abstand das umweltverträglichste Verkehrsmittel. Eine Verlagerung von der Strasse auf die Schiene ist aber nur möglich, wenn das Schienennetz ausgebaut wird. Denn bereits heute stösst die Bahn an vielen Orten an ihre Kapazitätsgrenzen. Güterzüge können die Trassen zu den Hauptverkehrszeiten mit ihren tieferen Geschwindigkeiten nicht nutzen.
Auch mussten auf den Fahrplanwechsel 2014 die Stationen Räfis-Burgerau, Weite und Trübbach für den Regionalverkehr (S-Bahn) geschlossen werden. Nachdem das Parlament dank unserer Standesvertreter Karin Keller-Sutter und Paul Rechsteiner die «Fabi»-Vorlage mit Bahn Y auch im Rheintal deutlich verbessert hat, liegt es nun beim Stimmvolk, die Ausbauten auch zu realisieren. «Fabi» ist eine verkehrspolitische Vorlage und beinhaltet Investitionen im ganzen Land. Die vorgesehene Doppelspur Buchs- Sevelen ermöglicht die Wiederöffnung der Station Räfis-Burgerau und ermöglicht die Grenzverbindende «FL-A-CH»-Bahn nach Feldkirch-Chur. Ab dem Fahrplanwechsel fährt nicht nur mehr Züge, sondern auch zeitgemässes Rollmaterial fahren im Rheintal. Nun gilt es, diesen mit der «Fabi»-Vorlage noch zu optimieren. Am 9. Februar stimmen wir für einen umweltgerechteren Verkehr im Rheintal ab.

Ludwig Altenburger, Kantonsrat, Sternstrasse 1, Buchs

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