Leserbrief

Lärm ist hörbarer Abfall

Gertrud Fehr, Hagstrasse 19, Triesenberg | 29. Februar 2016

Glockengeläut

Der Verkehrslärm im Zentrum von Triesenberg ist gross. Lastwagen, die viel zu schnell fahren, leere LBA- Busse und viele Privatautos. Dazu der alljährliche Baulärm. Dann das lange und häufige Glocken-geläut. Die Anwohner, die Hoteliers und die Vermieter können ein Lied davon singen.
Den Verkehr einzuschränken, ist fast unmöglich. Die Liechtensteiner wollen von 17 bis 97ig jederzeit mobil sein. Tempo 40 km/h innerorts wäre sicher verkehrsberuhigend.
Warum das Läuten nicht um die Hälfte kürzen? Anstatt vier Minuten / 150 Schläge morgens um sechs Uhr, nur zwei Minuten läuten. Die Anwohner sind wach, die Restlichen schauen aufs Handy, auf die Uhr, den Wecker oder das iPad. Das Tagläuten wurde eingeführt, weil niemand eine Uhr besass. Heute wird weder der «Engel des Herrn» gebetet, noch beginnen die Bauern mit der Stallarbeit.
Über die Rücksichtname seitens der Pfarrei und die Steigerung der Lebensqualität im Zentrum würden sich die Bewohner freuen. Mit dem gesparten Stromgeld spendet die Gemeinde einer armen Pfarrei, irgendwo eine Glocke.

Gertrud Fehr,
Hagstrasse 19, Triesenberg

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