Leserbrief

Werter Paul Zinnober

Marlen Frick-Eberle,Pädergross 11, Balzers | 8. August 2017

Dialekt

Bezugnehmend auf die Kolumne im «Vaterland» vom letzten Samstag muss ich Sie als waschechte, ältere Balznere doch auf etwas aufmerksam machen: Zum einen gibt es ihn nicht, «den» Liechtensteiner Dialekt, wie Sie selbst feststellen. Daher ist es völlig unsinnig, wenn die Verantwortlichen von Liechtenstein Marketing glauben, am Staatsfeiertag mit einem echt «Liachtaschtaaanascha» Dialekttitel aufwarten zu müssen. Zum zweiten muss ich Ihnen sagen, dass die meisten Worte im Balzner Dialekt immer mit «e» enden. Z. B. Mätele, Büeble, Znüne, Zviere, Grüeze, Täppele usw. Ganz speziell und bezeichnend sind gar Worte wie «etschmärt» oder «etschwo» – das macht unseren Dialekt so einmalig, halt eben echt liebenswert Balzneresch. Leider verwässern Anglizismen und sonstige Einflüsse von aussen die verschiedenen Dialekte in den Gemeinden, dies ist wohl nicht aufzuhalten.

Marlen Frick-Eberle,
Pädergross 11, Balzers

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