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Leserbrief

Klimaanpassung: Juppeidi die Dritte

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 7. Juli 2018

Diese Anpassungsstrategie an den Klimawandel in Liechtenstein wäre ein gutes Umweltschutzprogramm geworden, wenn nicht alle Punkte, wohlbemerkt im Konjunktiv, auf den Klimawandel bezogen gewesen wären. Das Einzige, was beim Klimawandel scheinbar als definitiv gilt, wären die Aussagen über die Treibhausgase, obwohl es in der Wissenschaft nicht hundertprozentig bewiesen ist, dass CO2 ein Klimatreiber ist. Wenn in irgendeinem Bericht zum Thema CO2 zusätzlich noch ein Foto, mit rauchenden Kaminen oder rauchenden Auspuffrohren, zu erkennen ist, dann ist das Ganze lediglich ein Vorwand falscher Tatsachen. CO2 ist farblos, unsichtbar und geruchlos. Darüber sollte mal nachgedacht werden. Dann noch die lustige Geschichte mit dem Fahrzeugkatalysator. In der Deutschen Verordnung kann man Folgendes dazu lesen: «Fahrzeugkatalysator! Wirkungsweise! Die Aufgabe des Fahrzeugkatalysators ist die chemische Umwandlung der Verbrennungsschadstoffe Kohlenwasserstoffe und Stickoxide in die ungiftigen Stoffe Kohlenstoffdioxid (CO2), Wasser (H2O) und Stickstoff (N2) durch Oxidation beziehungsweise Reduktion». Nachzulesen auf Wikipedia unter dem Begriff «Fahrzeugkatalysator». Hier handelt es sich doch um eine staatlich verordnete CO2-Produktion.
Nun aber zurück zur Anpassungsstrategie. Geht es um den Begriff Klimaschutz oder in Bezug auf den Klimaschutz, so findet man 25 im Konjunktiv gehaltenen Aussagen. Also, es wäre, man muss damit rechnen, aufgrund der zu erwartenden Extremwetter, es ist wahrscheinlich etc. Also alles Aussagen, die keine hundertprozentigen Beweise bringen. Anscheinend wird hier sehr gerne auf Hypothesen aufgebaut, die der Bürger zu bezahlen hat. Dazu zählt der Satz: «Bei der Anpassung an den Klimawandel handelt es sich um eine gemeinsame Aufgabe von Land, Gemeinden und Privaten.» Du meine Fresse, da könnte doch der arme Private wieder einmal über den Tisch gezogen werden.
Das einzig Gute, was mir gleich aufgefallen ist: «Ziel soll es sein, sich durch die Erfahrungen aus der Vergangenheit besser auf zukünftige Naturgefahrenereignisse vorzubereiten und somit die negativen Auswirkungen auf ein allgemein akzeptiertes Mass zu beschränken.» Beginnt doch zu allererst mit diesem Ziel, anstatt dem geblendeten Bürger noch mehr Angst einzujagen. Prof. Dr. Gerd Ganteför sagte: «Wenn jemand die Angst als Werkzeug benutzt, dann ist es kein Wissenschaftler, denn wir Wissenschaftler und wir als UNI kämpfen für die Vernunft und gegen die Angst.»

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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