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Leserbrief

Gewinner ist die Gastregion Liechtenstein

Markus Schädler,Stammgast «Edelweiss» Triesenberg,Bartlegrosch 22, Vaduz | 30. Dezember 2017

Die zwei Ausstrahlungswochen von «Mini Beiz, dini Beiz» aus Liechtenstein sorgten im Lande für höchste SRF-Einschaltquoten – Zeit für eine kleine Rückschau einen Monat nach Ausstrahlung der zweiten Serie.
Das Schweizer Fernsehen brachte im Juni und November/Dezember einen kulinarischen Querschnitt von Ruggell bis Malbun, von Schaanwald bis Triesen. «Offiziell» gewonnen haben «Au» und «Njord», beide Vaduz. Das Fazit aber bei allen Gastgebern und Stammgästen: Gewonnen haben alle zehn Betriebe und die ganze Region.
Gespannt schauten viele Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner die Sendungen über die «eigenen» Restaurants. Dies zeigte sich in vielen spontanen Anfragen an die Restaurants und unzähligen Rückmeldungen an die Stammgäste.
Nach einem ersten Casting entschied SRF, das Schweizer Fernsehen, wer mit in die Sendung darf. An fünf Tagen wurde dann gedreht, im Durchschnitt jeweils zehn bis zwölf Stunden! Aus dieser Masse an Sendematerial entstanden fünf kurzweilige Sendungen zu jeweils etwa 25 Minuten!
Auch die Mitwirkenden warteten gespannt auf die Ausstrahlung der Sendungen und die Reaktionen des Publikums. Denn niemand hatte davor die Ausschnitte aus den langen Interviews gesehen und keiner wusste, wie sein Benehmen und seine Bemerkungen rüberkamen. Im Nachhinein sind sich alle einig: Es war eine spannende Zeit, man lernte interessante Leute kennen. Und: Kulinarisch ist Liechtenstein Spitze!
Das Geheimnisvollste und wohl auch fast Unmögliche war die Vergabe der Punkte der so verschiedenen Betriebe nach den Kategorien. Ambiente, Service, Essen und Peis/Leistung. Die Skala von zehn Punkten schränkt die Möglichkeiten der «Jury» sehr ein – eine Hunderter-Skala wäre hilfreich gewesen, jedenfalls für mich. Und übrigens: Die Gäste kommen auch nicht wegen der Punkte, sondern wegen der Gerichte. Wer Kaiserschmarren liebt, landet in der «Au», die Kalbsbäckchen im «Edelweiss» Triesenberg sind ebenso beliebt wie die Leberli im «Kommod» Ruggell. Jeder geht dahin, wo ihn ein Gericht speziell angesprochen hat.
Nur der Schnee «schuld» an Auslastung?
«Alpengebiet praktisch ausverkauft», meldeten Liechtensteins Medien nach Weihnachten. Könnte es sein, dass auch «Mini Beiz, dini Beiz» drei oder zehn Mosaiksteine zum Erfolg beigetragen hat? 200 000 Zuschauer pro Sendung in direkter Nachbarschaft, dazu «Turna», «Edelweiss» und «Vögeli» aus dem Alpengebiet alle in den Top Drei platziert?
Man muss allen Beteiligten gratulieren, dass sie die Herausforderung angenommen und hervorragend gemeistert haben. Es zeigt sich überall, dass neue Gäste in den diversen Lokalen anzutreffen sind. Die positive Werbung gilt aber für die ganze Region. Etliche Gäste kommen und kamen nachweislich dadurch erstmals nach Liechtenstein und kommen gerne wieder.

Markus Schädler,
Stammgast «Edelweiss» Triesenberg,
Bartlegrosch 22, Vaduz

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