Leserbrief

Rüdissers «postfaktische» Aussagen

Dr. Marcus Büchel, Schulstrasse 3, Nendeln | 23. November 2017

Psychosoziale Versorgung

Zum Artikel von Silvia Böhler im «Volksblatt» vom 18. November über Stefan Rüdissers Beurteilung der psychosozialen Versorgung des Landes: Ich hatte bisher den Begriff des postfaktischen Zeitalters1, in dem wir angeblich leben, für eine verkrampfte Idee von Feuilletonisten gehalten, eine ebenso modische wie übersteigerte Phrase mit nur geringem Wirklichkeitsbezug. Aufgrund der Lektüre von Stefan Rüdissers Aussagen über die psychosoziale «Versorgungssituation» mit psychiatrischen, psychotherapeutischen Leistungen, Sozialhilfe u. a. m. bin ich zur Einsicht gelangt, dass es sich beim postulierten postfaktischen Zeitalter um ein reales Phänomen handeln muss.
1 Dazu etwa: Eduard Kaeser in der «NZZ» vom 22. August 2016.


Dr. Marcus Büchel,
Schulstrasse 3, Nendeln

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