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Leserbrief

Subventionen werden auch ohne Husten genehmigt!

David Vogt,Rheinstrasse 54, Balzers | 23. November 2017

Landesspital/Kletterhalle

Der Abgeordnete Thomas Rehak ärgerte sich erst kürzlich in einem Fernsehinterview, dass die Verantwortlichen des Landesspitals nur zweimal husten müssen, um ihre Anliegen im Landtag durchzusetzen. Der Abgeordnete Rehak erwähnte bewusst mit keinem Wort, dass sein Wunsch, die Kletterhalle mit zwei Millionen Franken zu subventionieren, sogar ohne Husten in Erfüllung ging.
Ich habe viel Verständnis für den Sport. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass ein Landesspital für jede und jeden von uns im Notfall von grösster Notwendigkeit sein kann. Die Kletterhalle wird aber voraussichtlich von weniger als einem Prozent der Gesamtbevölkerung benutzt werden.
Ich gönne jedem Kletterfreund eine geeignete Trainingsmöglichkeit. Die Frage sei mir aber erlaubt, muss es wirklich eine Kletterhalle für 5,5 Millionen Franken sein, in der auch Weltmeisterschaften organisiert werden können? Hat der LAV überhaupt die Möglichkeit, solche Grossanlässe durchzuführen? Würde eine kleinere, billigere Halle den Zweck nicht erfüllen?
Die Damen und Herren Gemeinderäte wären gut beraten, solche und ähnliche Fragen abzuklären, bevor sie dieses Luxusprojekt unterstützen!

David Vogt,
Rheinstrasse 54, Balzers

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