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Leserbrief

Zum Leserbrief von Daniel und Thomas Nägele

Günther Kranz,Gemeindevorsteher | 10. November 2017

Die Gemeinde Eschen legt Wert darauf, dass der Hochwasserschutz, der Hochwasserabfluss und der Schutz der öffentlichen und privaten Infrastruktur jederzeit und umfassend gewährleistet sind. Nach Meinung der Gemeinde Eschen kann dies nur durch eine konsequente Entnahme des Bibers aus den Gewässern Esche und Erlabach sichergestellt werden. Diese Haltung deckt sich mit dem seitens der Regierung erarbeiteten «Konzept Biber Liechtenstein». Auch die aktualisierte Naturgefahrenkarte sieht in diesen Bereichen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial bei Überschwemmungen vor. Die fast alljährlichen Dammübertretungen der Esche zeugen von dieser Situation. Den Schutz des angrenzenden Industriegebietes und des Kulturlandes in diesen Bereichen stuft der Gemeinderat in der Interessens­abwägung klar höher ein. Wo sich keine substantiellen Konflikte mit dem Hochwasserschutz abzeichnen, soll dem Biber in renaturierten Gewässerabschnitten, beispielsweise im Tentscha und Paradiesli, zusätzlicher Raum geboten werden.
Die Gemeinde Eschen hat in den letzten Jahren grössere Investitionen in die Renaturierung von Gewässern, beispielsweise in den Erlabach und einige Rietgräben, getätigt. Dies zeigt auf, dass dem Gemeinderat die Aspekte der Natur wichtig sind und er Verbesserungen in der Natur und Umwelt laufend umsetzt. Der Gemeinderat hat in diesem Bereich bisher hohe finanzielle Mittel gesprochen und er wird sich weiterhin um Renaturierungen und Aufwertungen der Lebensräume einsetzen.

Günther Kranz,
Gemeindevorsteher

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