Leserbrief

Quo vadis?

Jagdaufseher Thomas Nägele und Jagdleiter Daniel Nägele für die Jagdgesellschaft... | 9. November 2017

Eschner Biber

Der Gemeinderat von Eschen beschliesst einstimmig, dass der Biber, wo er nicht erwünscht ist, eliminiert wird. Der Biber ist eine landesweit geschützte Tierart. Kann eine Gemeinde von sich aus die Eliminierung von Bibern beschliessen? Sollte nicht vielmehr darauf geachtet werden, dass Gewässer und Natur, wo der Biber und andere Arten ihren Lebensraum gestalten, mehr Raum bekommen? Die für Liechtenstein verbindliche EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert seit Jahren die Ausscheidung von Gewässerräumen landesweit. In Eschen wurde dafür bereits einiges getan, siehe Erlenbach und Tentschagraben. Die Aufwertung von Gewässern und Naturräumen ist vorrangig, nicht die Eliminierung von Bibern! Eine landesweite Koordinierung von Massnahmen für und gegen den Biber ist erforderlich. Ein landesweites Biberkonzept ist immer noch ausstehend. Die Jagdgesellschaft Eschnerriet distanziert sich vom Gemeinderatsbeschluss.

Jagdaufseher Thomas Nägele und Jagdleiter Daniel Nägele für die Jagdgesellschaft Eschnerriet

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung