Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Es ist erfreulich

Robert Allgäuer,Schalunstrasse 17, Vaduz | 31. Dezember 2015

Liechtenstein hat seit August 2014 sechs syrische Familien mit insgesamt 23 Personen aufgenommen. Das ist erfreulich und verdienstvoll, weltoffen und verantwortungsbewusst. Die Regierung verdient Lob für ihr humanitäres Denken und Handeln. Es ist auch erfreulich, dass sich die Regierung dabei auf eine grosse Mehrheit der Bevölkerung abstützen kann. Weiter erfreulich ist die vielfältige Hilfsbereitschaft vieler Menschen im Lande, die den Verein Flüchtlingshilfe Liechtenstein mit Geld- und Sachspenden unterstützen. Flüchtlinge werden von Privatpersonen zu Anlässen und Ausflügen eingeladen. Es engagieren sich Pfadfinder und Sportvereine und so weiter. Einzelne Privatpersonen, private Institutionen und Stiftungen stellen Wohnraum zur Verfügung.
Im Oktober hat die Regierung in grossmütiger Weise beschlossen, sich in gesamteuropäischer Solidarität am Umverteilungsprogramm der EU für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus Italien und Griechenland zu beteiligen. Liechtenstein wird voraussichtlich gemäss EU-Schlüssel freiwillig 43 neue Flüchtlinge aufnehmen. Einzelheiten sind aber noch nicht bekannt.
Liechtenstein tut viel, kann und muss aber noch mehr tun. Die Unterstützung des UNHCR zweckgebunden für die Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien und in der Türkei sollte massiv erhöht werden.
Humanitäre Grosszügigkeit stärkt das Ansehen unseres Landes in der Welt.

Robert Allgäuer,
Schalunstrasse 17, Vaduz

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2018, Alle Rechte vorbehalten.
Volksblatt Werbung