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Leserbrief

Liecht. Familien retten Land vor dem Untergang

Herbert ElkuchDU-Landtagsabgeordneter | 31. Dezember 2015

Die laufende Vernehmlassung (Vorentwurf für Gesetzgebung) betreffend Betreuungsgeld für Kitas enthält Ungerechtigkeiten. Nur die Kitas mit 70 Franken pro Kind und Tag zu unterstützen, ist eine Diskriminierung der Eltern, welche ihre Kinder selbst betreuen.
Alle Familien in Liechtenstein, unabhängig von einer Selbst- oder Fremdbetreuung, sichern mit der Übernahme von Erziehungs- und Betreuungspflichten den Fortbestand des Staates und unsere Eigenständigkeit. Deshalb darf, wenn schon die Fremdbetreuung unterstützt wird, auch die Selbstbetreuung nicht vernachlässigt werden.
Von der Politik wurde, im Rausch des Wirtschaftsbooms der letzten Jahrzehnte, die Familie zu sehr vernachlässigt. Die Familien sind zu klein geworden. Ein Elternpaar wird seit vielen Jahren nur mit 1,5 Kindern ersetzt. Die verfehlte Familienpolitik hat uns in die Abhängigkeit der Zuwanderer getrieben. Von 10 neuen Arbeitsplätzen werden nur noch zwei mit Liechtensteinern besetzt.
In der Wirtschaft sind wir in unserer eigenen Heimat bereits eine Minderheit. Das ist gefährlich. Gleich einer Waage, die plötzlich kippt, droht uns unerwartet der vollständige Verlust der Selbstbestimmung, wie den Ureinwohnern Amerikas, den Indianern.
Kein hochtrabender Kommerz, auch nicht das welthöchste Bruttosozialprodukt, sondern die Eltern von Kindern sichern uns letztlich eine eigenständige Zukunft. Deshalb ist dringend eine höhere Wertschätzung und bessere Unterstützung aller Familien, auch der traditionellen, nötig, bevor es zu spät ist.

Herbert Elkuch
DU-Landtagsabgeordneter

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