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Leserbrief

Cyberkrank!

Ihr Team des Vereins für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (www.telefonie.li) | 30. Dezember 2015

Neujahrswünsche

Die Wochenzeitung «Zeit» hat auf der letzten Seite immer die Variation auf ein altes bekanntes Gedicht, in diesem Fall von Goethe («Gefunden»), in dem es wie als Verweis auf das alarmierende Buch «Cyberkrank» von Manfred Spitzer heisst:
«Verbunden
Ich sass’ in Ruhe
so vor mich hin.
Nichts sollt mich stören
Das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
mein Handy glühn,
wie Feuer leuchtend,
wie Blaulicht schön.
Ich wollt’s nicht nehmen,
da sagte es fein:
Zum Ignorieren soll ich
geschaffen sein?
Ich konnt’s nicht meiden,
ich nahm es an,
der Ruhe ward
ein Ende getan.
Und ging ich wieder
zum stillen Ort,
da blinkt es wieder,
wie wünsch ich’s fort.»
So etablieren sich mancherorts schon ganz interessante Gesellschaftsspiele, damit man die Zeit miteinander wieder ununterbrochen geniessen kann. Im Lokal legt eine Gruppe zum Beispiel alle Mobiltelefone im Flugmodus auf den Tisch. Der Erste, der es nicht schafft auf die mobile Kommunikation zu verzichten und nach seinem Telefon greift, muss eine Runde zahlen. Danach wird das Gerät wieder auf den Stapel gelegt und das Spiel beginnt von Neuem. Die Freunde berichteten, dass sie gemerkt hatten, dass sie vor lauter Handynutzung schon gar nicht mehr miteinander geredet hatten. Das Spiel haben sie erfunden, um die gemeinsame Zeit wieder zurückzuerobern.
(Quelle: www.sonnenseite.com/de/tipps/cyberkrank.htm)
Wir wünschen Ihnen erholsame Festtage, ein gutes neues Jahr sowie eine schöne, ungestörte Zeit mit Ihrer Familie und Ihren Freunden.

Ihr Team des Vereins für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (www.telefonie.li)

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