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Leserbrief

Sapperlot, unsere Hunde

Udo Meesters, Hofistrasse 42, Triesenberg | 28. November 2015

Hundekot und Pferdeäpfel

Ich kann den Worten von Otto Beck bezüglich «Sapperlot diese Hunde» nur beipflichten. Es sind nicht die Tiere, sondern deren Führer, welche die Verursacher vieler Dinge sind. Also sprich der Mensch. Doch auch bezüglich unserer Vierbeiner wird mit zweierlei Mass gemessen. Pferde, Kühe, Schweine, Katzen, Füchse, Hühner ... müssen, wie wir Menschen, irgendwann und irgendwo ihren Stuhlgang verrichten. Banal ausgedrückt: «Es regt sich die Mehrheit der Menschen mehr über die Sch... unserer Hunde auf als über Pferdeäpfel, Kuhfladen, Katzensch...» Warum? Weil Hundebe-sitzer für ihr geliebtes Haustier Hundesteuer zahlen und eigentlich immer dessen Hinterlassenschaften in einem mitgeführten Kotsack entsorgen. Die meisten leinen ihren Hund an und wenn er frei läuft, ist er sicherlich folgsam auf Abruf erzogen. Im Gegensatz zu allen anderen Haustieren (von Katze bis Schaf) ist das nicht der Fall. Und weil unsere Hunde halt eben angeleint und/oder erzogen sein sollen, brauchen alle anderen Haustierbesitzer sich nicht rechtfertigen, wenn diese unangeleint irgendwo, auch in Nachbars Gärten, ihre Hinterlassenschaften liegen lassen. Darum gibt es für Hunde ein eigenes Gesetz, Regeln und Robidogs und natürlich daraus folgernd die jährliche «Hundesteuer». Warum man eine freilaufende «Hauskatze» Hauskatze nennt und nicht Wildkatze, kann ich nur deswegen verstehen, weil ein Katzenbesitzer keine Katzensteuer zahlt und Katzenkotbeutel mit sich führt. Das Gleiche trifft auch auf den Pferdebesitzer zu. Darum kennen wir auch hier so gut wie keine Wildpferde. Andererseits frage ich mich auch, wieso man Hinweisschilder bei Weidewiesen findet (für Hundebesitzer aufgestellt), obwohl freilaufende Katzen diese Wiesen ebenfalls als Open-Air-Toilette benutzen. Oder entzieht es sich meiner Kenntnis, dass Hundekot für Weidetiere gefährlich ist und Katzenkot nicht? Wie wär es mal mit einer Pferde- und/oder Katzensteuer? Würde doch bei den Sparmassnahmen sicherlich ein kleines finanzielles Loch stopfen.


Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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