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Leserbrief

Funk- und Strahlentod

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM; www.telefonie.li) | 25. Juli 2015

Bienensterben

Auf unterschiedlichste Weise wird in den Medien auf das Bienensterben aufmerksam gemacht, auch Liechtenstein bleibt nicht verschont! Ohne Frage haben wir es beim Bienensterben mit einer Vielzahl von Ursachen zu tun: Pestizide, Monokulturen, die Varroamilbe, gebeiztes Saatgut, genveränderte Pflanzen, aber auch strenge Winter oder die Wanderimkerei. Zudem sind die nahezu flächendeckenden und sich überlagernden elektromagnetischen Felder technischer Herkunft gleichsam eine noch völlig unterschätzte Milieuveränderung, die den Bienen, aber auch anderen lebenden Organismen erheblich schadet.
Fakt ist, dass die Bienenpopulation stark abgenommen hat und selbige als ein äusserst wichtiges Element unserer Umwelt gilt, wie Einstein sagt: «Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.» Die Ursachen müssen demnach alsbald geklärt werden. Die zahlreichen teils laufenden Untersuchungen zeigen ein einheitliches Bild. Noch nie war eine so intensive, überlagernde Belastung durch künstliche elektrische wie magnetische Felder präsent. Die Kommunikation der Tierarten gerät völlig aus den Fugen. Vögel werden orientierungslos, Bienen erkennen sich selbst nicht mehr, gehen aufeinander los und auch der Mensch zeigt zunehmende Symptome.
So auch der Biologe Dr. Ulrich Warnke: «Die von den Kritikern dieser Entwicklung seit vielen Jahrzehnten immer wieder vorhergesagten Folgen sind inzwischen nicht mehr zu übersehen. CCD (Colony Collapse Disorder), also Kollaps der Bienenvölker in diesem Ausmass, wurde zuerst im letzten Herbst in den US festgestellt. 60 bis 70 Prozent (40 Prozent in Europa) der Population wurden eingebüsst. Weiter fand eine Studie der Landau Universität heraus, dass Bienen nicht zu ihren Kolonien zurückkehren, wenn man Mobiltelefone oder vergleichbare Funkgeräte in ihrer Nähe platziert.» Diese von verschiedenen Experten, darunter Dr. George Carlo, Professor Sir Wiliam Steward und vielen mehr unterstützte Theorie zeigt sich ferner auch in anderen Untersuchungen in diesem Themenbereich. Darunter das Sterben von Hirnzellen oder auch ein stark erhöhtes Krebsrisiko. Diese Milieuveränderungen werden stark unterschätzt.
Auf Grund eines sabotierten Bienenversuchs meint Hans U. Jakob von Gigaherz, «dass elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung den Bienen schaden könnte, passt hinten und vorne nicht ins Konzept der zurzeit von der Industrie geforderten Lockerung der Strahlungsgrenzwerte».
Mit umschweifendem Fingerzeig ist aber letzen Endes keinem geholfen. Die Notwendigkeit von Aufklärung in Form von unabhängigen, ausführlichen Studien aus verlässlichen Quellen kann nicht verleugnet werden. Sowohl aus gesundheitlichen Gründen wie auch aus landwirtschaftlicher Sicht ist ein Verzicht auf solche Untersuchungen mehr als abenteuerlich.
Deutlich macht dies ein weiteres Zitat von Dr. Ulrich Warnke: «Wir haben in Laborversuchen das Verhalten der Bienen in künstlich aufgebauten elektrischen Feldern untersucht und gefilmt. Schon bei 50 Hertz Wechselfeldern mit Feldstärken von 110 Volt pro Meter werden die Bienen in ihrer Behausung sehr unruhig. Bei weit höheren Feldstärken erhöht sich die Temperatur im jeweiligen Volk stark. Ihr Verteidigungsverhalten, das die Natur bei ihnen gegen Fremde entwickelt hat, beginnt sich gegen die eigenen Individuen zu kehren. Sie erkennen sich nicht mehr und stechen sich gegenseitig ab, auch die Königin kann davon betroffen sein. Nach einigen Tagen reissen sie ihre Brut aus den Zellen. Neue Brut wird nicht mehr angelegt. Honig und Pollen werden verbraucht und nicht mehr eingetragen. Dann verkleben sie das Einflugloch mit Propolis, um den vermeintlichen Feind auszuschlies-sen. Schliesslich verbrausen sie wegen Überhitzung. Am Ende steht letztlich der Tod des ganzen Stockes. Das sind die extremsten abnormen Verhaltensweisen, die sich unter dem Einfluss des elektrischen Feldes zeigen. Es gibt eine ganze Reihe von Störungsindikatoren, die weit schwächer ausfallen.»

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM; www.telefonie.li)

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