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Leserbrief

Modernisten planen Spaltung der Kirche!

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 2. Juni 2015

Glaube

Am 25. Mai 2015 traf sich eine Gruppe einflussreicher modernistischer Geistlicher im Geheimen in Rom. Mit dabei waren unter anderem 9 Bischöfe und 15 Theologie-Professoren. Zitat: «Es waren 50 [nicht konservative!] Personen, darunter Kardinäle, hohe Prälaten und Theologen, die am vergangenen Pfingstmontag in Rom hinter verschlossenen Türen an einem Geheimtreffen an der Päpstlichen Universität Gregoriana teilnahmen. Grund des Geheimtreffens war die bevorstehende Bischofssynode im Oktober […]. Ein Zeichen dafür, dass harte Kämpfe bevorstehen» (Giuseppe Nardi, www.katholisches.info, 28. Mai 2015). Die «Tagespost» titelte: «Hinter verschlossenen römischen Türen» (Guido Horst, www.die-tagespost.de, 27. Mai); und die französische Zeitung «Le Figaro» sprach von einer «sehr diskreten Versammlung der Reformer in Rom» (Jean-Marie Guénois, lefigaro.fr, 23. Mai).
Prof. Manfred Spieker, Professor für Christliche Sozialwissenschaften, sagt treffend: «Die Manipulationsversuche [durch die modernistischen Kräfte!], die schon auf der ausserordentlichen Bischofssynode 2014 ein in der Kirche bisher nicht bekanntes Niveau erreichten, haben mit der [oben genannten] Konferenz an der Gregoriana ein neues Stadium erreicht» (kath.net, 28. Mai 2015). Spieker spricht vom «schismatischen Potential»; die kirchlichen Modernisten provozieren also eine Kirchenspaltung.
Gemäss Nardi nahmen die Kämpfer des, Zitat, «progressistischen Kirchenflügels teil, der mehr denn je entschlossen ist, die katholische Glaubenslehre in Sachen Ehe und Moral zu demolieren. Die katholische Nachrichtenagentur Riposte Catholique beschuldigte sie deshalb, innerkirchliche Freimaurer zu sein. In der Tat, als die Nachricht, vom Treffen vom Kreis selbst gesteuert, bekannt wurde, sprachen viele Bischöfe, die davon aus den Medien erfuhren, von okkulten [dunklen] Manövern, wie Medias Presse-Info berichtete […]. Pünktlich 500 Jahre nach Luthers Kirchenabspaltung stehen erneut deutsche Kirchenvertreter an vorderster Front und arbeiten ganz im freimaurerischen Sinn auf eine neue Spaltung hin» (www.katholisches.info).
Absurderweise warf ein Theologe am 28. April auf Radio L unserem Erzbischof Haas vor, die Kirche zu spalten. Das oben genannte geheime Treffen zeigt jedoch: Es ist die modernistische Kirche, welche den «Staudamm der Kirche» spalten will. Dass sich dahinter ein dunkler Plan verbirgt, der zur Katastrophe (Zerstörung der wahren Kirche) führen soll, wollen die allermeisten natürlich nicht wahrhaben.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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