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Leserbrief

Es hat sich zwischenzeitlich etwas getan

Hansjörg und Maria Thöny,Johann-Georg-Helbert-Strasse 19,Eschen | 28. Mai 2015

Gastelungasse Eschen

Die Gemeinde hat nun die versprochene Schutzwand unter der Mauer anbringen lassen. Anscheinend gibt es auch Fortschritte in Sachen Schwerverkehr auf der Gastelungasse. Was elf Jahre nicht möglich war, geht nun anscheinend plötzlich problemlos. Woran mag das wohl liegen? Wir können nur spekulieren.
So weit, so gut! Die Gemeinde Eschen liess uns am 22. Mai 2015 durch ihren Anwalt ausrichten, dass sie aus Kulanzgründen 9000 von 30 000 Franken vom aktuell zu behebenden Schaden an der Mauer übernehmen wird. Scheinbar vergessen die zuständigen Leute der Gemeinde:
1. Dass es ein 26-seitiges Gutachten der Firma Tragweite aus Vaduz gibt, das besagt, dass die Strasse auch in der Vergangenheit nur 3,5 Tonnen tragen konnte;
2. die Schadenersatzerklärung, die vom Vorsteher persönlich unterschrieben wurde, bevor die Sondierungsgrabungen in der Strasse begonnen haben. Diese Sondierungsarbeiten sind eindeutig für den momentanen Schaden verantwortlich.
Wir fragen uns allen Ernstes, wer in dieser Sache der Geschädigte und wer der Verursacher ist? Hat die Strasse (Verkehr) die darunterliegende Mauer geschädigt oder hat die Mauer die darüber liegende Strasse beschädigt? Es wäre ungefähr dasselbe, als würde man jemandem bewusst in sein Auto hineinfahren und ihm dann anbieten, aus Kulanzgründen einen Drittel des Schadens zu übernehmen. Urteilen Sie selbst darüber.

Hansjörg und Maria Thöny,
Johann-Georg-Helbert-Strasse 19,
Eschen

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