Leserbrief

Limakonferenz

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 29. November 2014

«Eisbär verschwindet»-Hintergrund: «Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Klimakonferenz in Peru, die vom 1. bis 12. Dezember stattfindet, soll den Weg bereiten für den Weltklimavertrag, der ab dem Jahr 2020 gilt. Es wird gerungen, wer wie stark den CO2-Ausstoss senken muss, um die Erderwärmung etwas zu drosseln.» Dieser alarmistische Artikel war gestern im «Volksblatt» zu lesen. Nun, es scheint sich noch nicht bis nach Liechtenstein durchgesprochen zu haben, dass es seit bald 20 Jahren keine globale Erwärmung mehr gibt und dass die Eisbärenpopulation in den letzten Jahren von 5000 auf 25 000 angestiegen ist. Davon tummeln sich etwa zwei Drittel allein in Kanada. Nichtsdestotrotz wird sicherlich im nächsten Landtag bei der Behandlung des Energieeffizienzgesetzes auch dieses Thema ausladend lang diskutiert werden. Zusätzlich noch die Stromumlage für den Fonds der Einspeisevergütung, die von 0.3 auf 1.5 Rappen erhöht werden soll, um dem kleinen Steuerzahler noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Zusammengezählt, von 2008 bis 2023 (wie vorgesehen), ergibt das einen Gesamtbetrag von 52 Millionen Franken, die der Steuerzahler zu berappen hat. Wie anlässlich einer Landtagssitzung zu hören war, soll diesbezüglich doch lieber keine Vergangenheitsbewältigung betrieben werden. Also kehren wir, wie schon so oft, die ganze Sache unter den Teppich und blicken frohen Mutes in die rosige Zukunft unserer solventen Bürger.

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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