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Leserbrief

8000-Stunden- Abrechnung als Missverständnis aufgeklärt

Liechtensteinische Ärztekammer | 27. November 2014

Die Ärztekammer hat vergangenen Freitag Einsicht in die vom Gesellschaftsminister erhobenen Stundenabrechnungen von zehn Mitgliedern erhalten. Daraus ist ersichtlich, dass nicht ein einzelner Arzt 8000 Stunden verrechnet hat, sondern zwei Ärzte über dieselbe Abrechnungsnummer fakturiert haben. Dieser Spezialfall wurde vom Kassenverband autorisiert und ist somit legitim. Damit hat sich die Einschätzung der Ärztekammer, dass es sich um eine Mehrfachbesetzung derselben Abrechnungsnummer handeln muss, bestätigt.
Die übrigen neun Fälle liegen deutlich unter der 8000-Stunden-Marke, darunter sind noch weitere Fälle von autorisierter Doppelbesetzung einer Abrechnungsnummer. Die Ärztekammer wird nun die Datensätze analysieren und nach Tariffehlern durchforsten, damit in Zukunft die erbrachte Arbeit der Ärzte realitätsgetreuer abgebildet werden kann.
Sollten bei der Analyse Zweifel an der Redlichkeit eines Abrechnungsverhaltens festgestellt werden, wird die Kammer den Fall dem Krankenkassenverband übergeben, welcher gemäss Krankenversicherungsgesetz zuständig ist für die Prüfung des Abrechnungsverhaltens der Leistungserbringer.
Die Ärztekammer hält abschlies-send fest, dass die landesweit diskutierte 8000-Stunden-Abrechnung eines Arztes so nicht stattgefunden hat. Dieses Missverständnis hätte bereits vor Wochen aufgeklärt werden können, wenn die Daten früher übermittelt worden wären.

Liechtensteinische Ärztekammer

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