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Leserbrief

Gönn’ dir doch ein bisschen Funkstille!

VGM, www.telefonie.li | 27. November 2014

Du kannst ja gerne auf Mobiltelefonie, WLAN und dergleichen verzichten, aber bist du dadurch wirklich vor der permanenten Dauerbestrahlung gefeit? Solange man sich nicht auf hoher See oder mitten in der Wüste befindet, scheint herzlich wenig Möglichkeit zu bestehen. Unsere moderne, vernetzte Welt bietet jedermann die Möglichkeit, praktisch überall und jederzeit in den Datenäther abzutauchen. Die Netzabdeckung der Mobilfunkanbieter wird wohl in absehbarer Zeit auch die allerletzten Funklöcher geschlossen haben, die WIFI-Hotspots schiessen allerorts wie Steinpilze aus dem Boden, von der Handydichte im urbanen Lebensumfeld sowie am modernen Arbeitsplatz mal ganz abgesehen.
Müssen wir uns wirklich damit abfinden, dass all die guten Vorsätze zur Funkwellenvermeidung letztlich nur ein Feigenblatt darstellen?
Einen möglichen Denkansatz können wir der Thematik der ionisierenden Strahlung entlehnen. Auch in diesem Bereich existieren Grenzwerte (die nach jedem Atomunfall klammheimlich angehoben werden, letztens nach dem Supergau in Fukushima/Japan). Der massgebliche Unterschied zu den Grenzwerten von nichtionisierender Strahlung besteht darin, dass die kumulative – also die über die Zeit angesammelte – Gesamtbelastung gemessen wird, üblicherweise in Strahlungseinheiten pro Jahr. Wenngleich Kumulation im Mobilfunkbereich offiziell (noch) keinerlei Rolle spielt, ist der Ansatz, dem Körper Erholungphasen zu gönnen, vielleicht ein willkommener Wink mit dem Zaunpfahl. Der Mensch sollte acht Stunden pro Tag schlafen – eine Zeitspanne, in der man weder telefonisch erreichbar ist noch per WLAN Videos streamt.
Durch einen Grundierungsanstrich des Schlafzimmers mit einer Abschirmfarbe lassen sich über 99 Prozent der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung (HF) sowie der niederfrequenten elektrischen Felder (NF) abhalten. Diese Farben basieren auf Grafit und können nach dem Trocknen ganz einfach mit Dispersionsfarbe überstrichen werden. Zehn Liter sind erfahrungsgemäss für die Schirmung eines durchschnittlich grossen Schlafzimmers mit knapp 20 Quadratmetern bei einem zweifachen Anstrich ausreichend. Man ist allerdings gut damit beraten, einen Fachbetrieb mit der Umsetzung zu beauftragen, da eine elektrisch leitende Grundbeschichtung als Elektroinstallation gilt und mit einer Erdung zu versehen ist. Des Weiteren muss in abgeschirmten Räumen eine FI-Schutzschaltung installiert sein. Die Fenster und Türen bekommen metallbedampfte Scheiben oder entsprechende Jalousien. Um die nächtliche Erholung noch weiter zu unterstützen, kann man sich zusätzlich die schlaffördernden Eigenschaften des Zirbenholzes bei der Auswahl des Mobiliars zunutze machen und auf Metallteile im Bett verzichten.
Es gibt also probate Lösungen, die zumindest im Schlafzimmer Ruhe einkehren lassen – Funkstille sozusagen. Somit kannst du mit überschaubarem Aufwand für ein ganzes Drittel deiner Lebenszeit den Körper von der permanenten Strahleneinwirkung entlasten, und zwar praktischerweise während deiner natürlichen Regenerationsphase – dem Schlaf.

VGM, www.telefonie.li

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