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Leserbrief

Glauben hilft leben und sterben

Sr. Alma Pia, ASCKloster St. Elisabeth, Schaan | 31. Oktober 2014

Staunend las ich einen Artikel von Professor R. Bonelli von der Universität Wien. Mit seinen amerikanischen Kollegen (auch Atheisten waren darunter) fand er nach umfangreichem Forschen heraus: «Depressionen, Sucht-Krankheiten und Suizid und auch Demenz treten bei religiösen Menschen bis zu 78 Prozent seltener ein als bei Atheisten.»
Damit ist die Behauptung S. Freuds von der «kollektiven Zwangsneurose» endgültig entkräftet. Bonelli meint, Freud sei «von eigenen antireligiösen Vorurteilen gesteuert gewesen». Irren ist menschlich! Auch auf dem Gebiet des Glaubens!
Jahrtausende der Menschheitsgeschichte beweisen, dass die Beziehung zu einem höheren guten Wesen, das wir Gott nennen, und zum Leben nach dem leiblichen Tod uns Menschen Zuversicht gibt und das Sterben besänftigt. Trauern am Grab ist berechtigt; aber es ist im Kern Selbstmitleid – vielleicht auch berechtigte Reue!
Aus dieser Zuversicht lädt Bruder David «inmitten einer von Furcht und Misstrauen beherrschten Welt ein: Liebe aus ganzem Herzen, lass dich überraschen, danke und juble, dann wirst du die Fülle des Lebens erfahren», schon jetzt!
Meinte unser Papst etwas Ähnliches, als er in der Osterzeit an die Adresse der Fundamentalisten sagte: «Es genügt nicht, dass sie die Asche kauen statt die Süssigkeit und Herzlichkeit der Wahrheit Christi zu geniessen»? Blasen wir doch mit unserem Papst Franziskus mutig die Asche weg, damit die von Abt Werlen ersehnte Glut wieder leuchten und unsere Herzen und Beziehungen wärmen kann!

Sr. Alma Pia, ASC
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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