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Leserbrief

Gottesgeduld und Gottesentschluss

Hetty Hasler, St. Florinsgasse, Vaduz | 30. Oktober 2014

Ein bisschen Geduld brauchen wir alle sehr,
das braucht der Mann und die Frau noch mehr;

Sie brauchts in der Küche, sie brauchts für die Kinder,
bei all den kleinen unruhigen Geistern.
Wir brauchen es, wenn andere uns mobben und meistern.
Man braucht es in der Jugend stürmischen Drang;
Wir brauchens wenn’s in Lebenstagen ach so bang.
Wir brauchens, wenn schier uns die Kräfte versagen,
und wenn Tag für Tag es gilt, Lasten zu tragen.
Am meisten brauchens die lieben Kranken,
wir brauchens, wenn menschliche Stützen wanken,
wenn langsam der Lebenstag versinkt
und Gottesentschluss zum Heimruf erklingt.
Wir brauchen’s bei verletzlicher fremder Schuld
das Quentchen Gottesgeduld.
Nur einer kann das teuerwerte Kräutlein Geduld,
auf Gottesfürsprache gewähren,
nur einer kann die göttliche Kunst dich lehren.
Oh, hör auf Sein heiliges, göttliches Wort,
lauf aus seiner Schule nicht fort?
Der liebe Gott, der voll Sanftmut, Geduld und Huld.
Er schenkt dir allein die heilige Geduld.
Bist du ruhst in seliger Ruh.

Hetty Hasler, St. Florinsgasse, Vaduz

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