Leserbrief

Herbst – Feuerwerk und Füllhorn der Natur

Hetty Hasler,Oberfeld 9, Triesen | 25. September 2014

Sollst nicht murren,
sollst nicht schelten,
wenn die Sommerzeit zu Ende geht.
Das ist das Los der Welten,
alles kommt, alles geht.
Der Sommerglanz geht von hinnen,
der Herbst, der reiche, zieht ins Land.

Tausend Blätterreigen tanzen
zu des Herbstes schönster Sinfonie.
Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen,
bald siehst du, wenn die Nebelschleier fallen,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die geballte Natur der Welt
im goldenen Laub zufliessen.
Wenn der Frühling die Verheissung ist,
und der Sommer die Erfüllung,

darf ein wunderschöner Herbst,
als die schönste Gnade, Gottes
Gabe bezeichnet werden.
Das schönste Antlitz der Natur,
und höchste Erntefülle,
entladen aus der Blätterhülle.
Wenn die Harmonie und Einklang der Natur, erreicht; ist das Genuss und Freude pur.
Hochgenuss, der Götter Rebensaft,
hat schon vielen Geniessern ein schweres, müdes Haupt gemacht,
um dann in eine höhere Sphäre zu gelangen.
Herbst gleicht der Garten
einer reich gefüllten Speisekammer.
Obst, Gemüse, Kräuter eingemacht,
schenken jedem Körper Wohltat und auch Seelenkraft.
Eh uns der Sommer nun verlässt, gibts so manch fröhliches
Rebenfest, des Herbstes wahre Sinnesfreuden,
ein kulinarisches Erlebnis für Augen und Gaumen.
All diese Naturgeschenke und Sinnesfreuden
aus Gotteshand erhalten zu dürfen.

Hetty Hasler,
Oberfeld 9, Triesen

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