Leserbrief

Die Revolution des Mitgefühls im Wunderland Liechtenstein

Ruth Schöb,Auring, Vaduz | 24. Juli 2014

Das Fürstenhaus, die Regierung, der Landtag, alle Honoratioren, die Fürstlichen Räte, die Fremdenpolizei, alle Amtsstellen, die Lobbyisten, die Banker, die Treuhänder, die Reichen, die wenigen Armen, die mächtige katholische Kirche, alle anders beziehungsweise falsch Gläubigen, die Schwulen und Lesben, die Verheirateten, die Geschiedenen, die Gefallenen, die Wiederaufgestandenen, die Zugeheirateten, die Zugewanderten, die Singles, Tourismus Liechtenstein, die Patienten, die Alten, die Gesunden, die Sozialschmarotzer, die verpönten Hundebesitzer, kurzum alle Bewohner dieses Staates haben über Nacht einstimmig beschlossen, sich in der weiten Welt völlig neu, einmalig und unverwechselbar als steinreiches Land zu profilieren.
Nein, nicht über Geld, nicht über weisse oder schwarze Listen, nicht über Sparmassnahmen im Gesundheitswesen; Nein, über das Menschlichste überhaupt, über den neuen Reichtum an Einfühlungsvermögen, Barmherzigkeit, Grosszügigkeit, Mitgefühl und Toleranz!
Kurzum, es wurde beschlossen, sofort drei syrische Kriegsflüchtlingsfamilien aufzunehmen!!
Wirklichkeit im Land Liechtenstein, welches alle Voraussetzungen zu einem Wunderland mitbekommen hat, hätte? Oder Utopia?

Ruth Schöb,
Auring, Vaduz


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