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Leserbrief

Emergenza Siria, Notfall Syrien

Robert Allgäuer,Schalunstrasse 17, Vaduz | 19. Juli 2014

Massenweise kommen syrische Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa im Hauptbahnhof Mailands an, in den letzten beiden Monaten waren es über 10 000.
Die Situation in der lombardischen Hauptstadt gerät zunehmend ausser Kontrolle, logistisch, politisch und menschlich.
Auf den Abgängen des Milano Stazione Centrale haben die Behörden der Stadt Mailand einen provisorischen Empfang für Flüchtlinge eingerichtet.
Emergenza Siria steht auf weissen Blättern, die notdürftig an die Wand geklebt sind. Freiwillige kümmern sich um die Flüchtlinge. Ein Wickeltisch steht neben einer Kiste mit Hygieneartikeln.
Kleinkinder werden medizinisch betreut. Viele der Ankömmlinge sind von Krieg und Flucht traumatisiert.
Alle wollen nur kurz in Italien bleiben. Die syrischen Kriegsflüchtlinge wollen weiterreisen zu Angehörigen und Bekannten in Deutschland, Schweden und Norwegen, die meisten ohne Geld.
Das Elend der syrischen Flüchtlinge in den verschiedenen Fluchtländern schreit zum Himmel. Es ist eine gewaltige Tragödie.
Liechtenstein darf nicht wegschauen. Wir sind gefordert, weltanschaulich, humanitär. Gefragt ist unsere Solidarität.
Seien wir offen und grossmütig bei der Aufnahme von syrischen Flüchtlingen.

Robert Allgäuer,
Schalunstrasse 17, Vaduz

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