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Leserbrief

Emanzen und Kerli

Vorstand Hoi Quote | 31. Mai 2017

Geschlechterquote

Vor einiger Zeit war gross in der Zeitung zu lesen, dass Landtagspräsident Albert Frick eine Geschlechterquote befürwortet. Die Reaktionen der Quotengegner darauf blieben mehrheitlich aus. Als sich jedoch Aussenministerin Dr. Aurelia Frick dafür aussprach, waren die Reaktionen heftig. Auf der Facebookseite Stammtisch Liechtenstein wurde sie persönlich angegriffen und das Niveau der Diskussion entgleiste völlig. Den traurigen Höhepunkt bildeten Anspielungen auf Sexarbeiterinnen, die es dank einer Quote in die Politik schaffen würden. Diese eklatant unterschiedliche Beurteilung von Männern und Frauen ist genau der Grund, warum es eine Geschlechterquote braucht. Sie als realitätsfremde Forderung von «linken Emanzen» abzutun, ist falsch. Eine zeitlich beschränkte Quote ist ein notwendiges Korrektiv, damit qualifizierte Frauen die gleichen Wahlchancen haben wie Männer.

Vorstand Hoi Quote

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