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Leserbrief

Liebe DU- Landtagsfraktion

Carmen Sprenger-Lampert,Landstrasse 333, Triesen | 30. März 2017

Quotendebatte

Auf die Stellungnahme der DU-Fraktion (im «Vaterland») beziehungsweise dem Forumsbeitrag der DU-Landtagsfraktion (im «Volksblatt») vom 29. März 2017 muss ich mich fairerweise zu Wort melden. Dieses Thema hat auch mich so sehr gestört, dass ich die «stimmstärkste VU- und FBP-Frau» persönlich kontaktierte. Dabei erfragte ich, weshalb sich keine Frau für das Amt des Landtagspräsidenten bzw. -präsidentin zur Verfügung stellte.
Des Rätsels Lösung lautet: Violanda Lanter-Koller hat sich VU-seitig zur Verfügung gestellt, jedoch hält die FBP an ihren Wahlzielen fest. Diese beinhalten unter anderem Regierungsmehrheit mit Adrian Hasler, Albert Frick als Landtagspräsident. Somit kommt Susanne Eberle-Strub FBP-seitig nicht infrage.
Ein solches Wahlziel nach den Wahlen nicht einzuhalten, wäre «Betrug am FBP-Wähler». Bleibt zu hoffen, dass auch alle anderen Wahlziele so konsequent eingehalten werden! Schade, das wäre die ideale Chance gewesen, um zu zeigen, dass Frauen ihren Weg in der Politik machen und ihre Anerkennung erhalten – auch ohne Quote.
Zukünftig empfehle ich der FBP, sich in Sachen Gleichstellung von Mann und Frau flexiblere Wahlziele zu setzen. Andernfalls werden sich die Pro-Stimmen für eine Frauen-Quote in der Politik über das Zuspielen dieses die Quote befürwortenden Missstandes freuen.


Carmen Sprenger-Lampert,
Landstrasse 333, Triesen

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