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Leserbrief

Mit den Nachbarn sprechen

Rainer Wolfinger,Im Fetzer 39, Schaan | 30. März 2017

Nach dem Amt für Umwelt nun das Amt für Bevölkerungsschutz, auch dessen Stellungnahme zur Tötung der Biber ist nur noch peinlich. Dass unter gewissen Schutzmassnahmen angeblich andere Tierarten leiden würden und das Gebiet nach der Sanierung auch für den Biber selbst nicht mehr attraktiv wäre – womit doch zumindest ein Ziel ja erreicht wäre – klingt schon sehr zynisch und entspricht nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Biber würden sich andere Gebiete suchen, durch deren Aktivitäten entstehen für viele Tierarten neue, wertvolle Lebensräume.
Dass es auch anders geht, zeigt ein Beitrag in der Sendung «Schweiz aktuell» vom 28. März des Schweizer Fernsehens. Gemäss Silvan Eugster, Wildhüter Rheintal-Werdenberg, reichen einfache und kostengünstige Massnahmen aus, um das Problem in den Griff zu bekommen. Im angrenzenden Kanton St. Gallen musste deshalb auch noch kein einziger der rund 35 Biber getötet werden.
Wahrscheinlich würde es genügen, sich mit den Schweizer Kollegen einmal auszutauschen und lediglich deren bestehendes, bewährtes Biberkonzept zu übernehmen. Was im Rheintal schon lange gut funktioniert, sollte bei uns doch auch möglich sein.


Rainer Wolfinger,
Im Fetzer 39, Schaan

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