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Leserbrief

Alles Globalisierungskritische wird manipulativ verteufelt

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 23. Februar 2017

«Neue Weltordnung»

Natürlich ist es angenehmer, die Existenz einer gefährlichen Weltverschwörung (Globalisierung mit dem Ziel einer diktatorischen «Neuen Weltordnung») als Unsinn abzutun, als dieser unangenehmen Wahrheit ins Auge zu sehen. Der ehemalige FBI-Geheimdienstdirektor John Edgar Hoover stellte treffend fest: «Der Einzelne steht wie gelähmt vor einer Verschwörung, die so monströs ist, dass er sie einfach nicht fassen (bzw. glauben) kann.» («The individual is handicapped by coming face-to-face with a conspiracy so monstrous he cannot believe it exists», «Elks Magazine», Seiten 4 und 45, August 1956). Ja, die Masse weigert sich, (unangenehme) Tatsachen für wahr zu halten. Stichwort Realitätsverweigerung.
Am 10. Dezember 2015, also bereits vor 14 Monaten, schrieb meine Wenigkeit in einem Leserbrief, dass Trump, Zitat, «grosse Chancen hat, 2016 neuer Präsident der USA zu werden». Schon damals war nämlich klar, dass die zahlreichen Umfragewerte der Leitmedien erstunken und erlogen waren. Schon damals war mehr als offensichtlich: Die mächtigsten Leitmedien würden alles unternehmen, um Trump manipulativ auszuschalten. Warum? Weil Trump als Globalisierungsgegner den allermächtigsten Weltregierungs-Planern ein Dorn im Auge ist! Etwa die einflussreiche Tageszeitung «New York Times» prognostizierte noch am Tag der Wahl (8. November 2016) für Hillary Clinton eine 85-prozentige Siegeschance! («Hillary Clinton has an 85 % chance to win.»)
Mittels Lügen, Verdrehungen, Täuschungen und Detail-Aufblähungen bis zum Geht-nicht-mehr wurde Trump manipulativ zum gefährlichen «Monster» gemacht. Und (fast) alle bliesen ins selbe Horn. Auch in Liechtenstein. Leider, ohne die orchestrierte Manipulation auch nur kritisch zu hinterfragen.
Und jetzt?! Die Wahl Trumps zum Präsidenten hätte uns eigentlich aufwecken müssen. Aufwecken bezüglich der allumfassenden Manipulation, der die meisten von uns kläglich auf den Leim gegangen sind. Doch haben wir aus unserer Naivität gelernt? Wie viele sind sich bewusst, dass die verlogene Anti-Trump-Propaganda leider unvermindert weitergeht?
Das Schockierende an der Geschichte ist bekanntlich, dass die Menschheit in der Regel nichts aus Fehlern lernt. Und immer wieder in dieselbe (Manipulations-)Falle tappt. Es lohnt sich, Trumps Reden im Original (!) anzuhören. Und sich eine eigene (!) Meinung zu bilden. (Siehe etwa Youtube.com, Suchbegriffe «Trump Press Conference» vom 16. Februar 2017).

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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