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Leserbrief

Höllenkrach am Schweizer Nationalfeiertag

Bergstrasse 119, Triesenberg | 4. August 2017

«Einfach sinnlos»

Dass die Schweizer es an ihrem Nationalfeiertag gerne krachen lassen, weiss man ja inzwischen. Auch bei uns überm Rhein zischen inzwischen ein paar Raketen in den Nachthimmel. Da hat wohl niemand etwas dagegen. Aber was am Abend des 1. August in den Weilern Steinort und Lavadina in Triesenberg geboten wurde, ist absolut nicht zu tolerieren. Da wurden in Abständen mehrere sehr starke Böller gezündet. Sie bieten kein Schauspiel am Himmel, machen nur einen Höllenkrach. Ich weiss ausgerechnet von Schweizern, die mit ihren Hunden zu uns herüber «geflüchtet» sind, um dem Lärm zu entgehen. Und nun gerieten sie da erst recht in Teufels Küche.
Vor mir liegt die Zeitung vom 1. August mit dem Artikel «Häufig Ruhestörung wegen zu lauter Musik». Es wird folgendes Gemeindereglement zitiert: Es ist verboten, Lärm zu verursachen, der durch rücksichtsvolle Handlungsweise vermieden oder vermindert werden kann.
Und dann über einen langen Zeitraum ein solch sinnloser Krach!
An die Verursacher: Wenn ihr es nicht lassen könnt, begebt euch an diesem Tag in eure Heimat hinüber und verschont hier Mensch und Tier mit solchem Terror.
Wahrscheinlich übersteigt es eure Vorstellungskraft, wie sich Heim-, Nutz- und Wildtiere fühlen, absolute Panik und einfach sinnlos.
Auch im Namen mehrere Quartierbewohner, die mich angesprochen haben.

Otto Beck,

Bergstrasse 119, Triesenberg

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