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Leserbrief

Replik an Flay und Jenny

Jo Schädler,Eschnerstrasse 64, Bendern | 1. August 2017

Sexualität

Dem Verein Flay muss ich sagen, dass ich nicht Ihr «lieber» Jo Schädler bin. Ansonsten aber bin ich sehr wohl ein Lieber. Zumindest so lieb, dass es mir nicht im Traum einfallen würde, die Medien aufzuhetzen, dem einen oder anderen das Maul zu verbieten. Im Gegenteil. Ich werde mich immer dafür einsetzen, dass jeder jedes sagen und auch denken darf.
J. M. Bailey, international renommierter Forscher auf dem Gebiet der Homosexualität sowie z. B. die Remafedi-Studie erklären gerne dem Flay-Verein in Liechtenstein, dass die hohe Suizidrate bei homosexuellen Jugendlichen nicht durch eine gesellschaftliche Diskriminierung erklärt werden kann. Die Ausführungen über die Schönheit und das Erstaunen, das Michael Glatze, Chefredakteur des «Young Gay America», durch die Befreiung aus dem Einfluss einer homosexuellen Mentalität erleben durfte, liest sich für mich glaubwürdiger als die ständigen Versuche der LGBTI-Lobby, homophobe Diskriminierung in allen nur erdenklichen Lebensbereichen auszuforschen und anzuprangern.
Wenn Frau Jenny ausholt und sagt, dass nicht der Homosexuelle krank ist, sondern die Gesellschaft, in welcher er leben muss, dann ist das schon eine starker Rundumschlag. Sie sollte dabei bedenken, dass eben diese verteufelte Gesellschaft ohne Unterlass mit Angriffen und Forderungen kompromittiert wird, auf welche sie gerne verzichten würde. Dass ein Gender angehauchter Zeitgenosse findet, der entartete Lebensstil der alten Römer müsse auch für uns Vorbild sein und grad noch allen, welche anderer Meinung sind, unterdurchschnittliche, fern von jedem Bildungsgrad verharrende Intelligenz unterstellt, mag man ja als Versuch, der schönen Schreibkunst zu gefallen, noch verstehen. Man muss aber darüber nachdenken und sich regen, wenn er findet, man müsse ein Kind immer frei wählen lassen, um nicht zu tief in seine Entwicklung einzugreifen. Auch muss man sich regen, wenn der deutsche Politiker Ströbele dazu aufruft, den Inzest straffrei zu machen. Oder wenn der Präsident der österreichischen Homosexuellen-Bewegung, Helmut Graupner, fordert, pädosexuelle Handlungen sollten straffrei bleiben, wenn sie «im Rahmen von Zuwendung» erfolgen, muss man sich schon noch fragen dürfen, wer hier krank ist.
Und wenn sich Frau Jenny neben der schönen Seite der Homosexualität – und sei es auch nur ein kleines Bisschen – auch um die dunkle und unschöne Rückseite bemüht und auch kritischen Fragen Raum lässt, dann verzieht sich auch ihre Langeweile.
Viel zu diesen Themen gibt es auf der Seite www.dijg.de.

Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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