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Leserbrief

Zum Leserbrief von Dominic Hasler

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 29. Juli 2017

Über Sexualität

«Schon die alten Römer und Griechen ...» Fängt eine Geschichte mit dieser Weisheit an, dann ist es meist nicht weit her mit eben jener. Über ihre Lebensformen weiss man viel, aber beileibe nicht alles. Dass sich dort reiche, alte Lüstlinge Lustknaben hielten, ist oft voyeuristisch schon fast zu viel beschrieben worden. Was diese Kinder erleiden mussten, seltsamerweise kaum. Forscher sind der Ansicht, dass der Niedergang solch enthemmter Kulturen sehr schnell vonstatten ging und erwiesenermassen kulturell, ökonomisch und sozial begründet war. Aus der Geschichte der Römer und Griechen für seine Zwecke Brauchbares herauspicken, dabei noch Darwin missbrauchen, um Mitmenschen, welche eine andere Meinung vertreten «unterdurchschnittliche Intelligenz und Verfehlungen, fern von jedem Bildungsgrad» zu unterstellen, so wie Herr Hasler das macht, ist auch dann eine Unverschämtheit, wenn man in der weltoffenen Stadt Zürich wohnt. Auch schreibt Hasler: «Nur wer für seine Einstellung und Entscheidung einsteht, kann die Welt ein bisschen besser machen.» Da muss sich Herr Hasler verschrieben haben, denn sein ganzer Text strotzt nur so von Verurteilungen all jener, welche am menschlichen und am gesellschaftlichen Nutzen gleichgeschlechtlicher Beziehungen Zweifel haben und zu ihrer Einstellung und Entscheidung stehen und sich nicht vom Genderwahnsinn übertölpeln lassen. Aber die Forderer von Toleranz waren noch selten tolerant. Weiter schreibt Hasler: «Wir dringen tief in die Entwicklung eines Kindes ein, wenn es nicht selbst wählen kann.» Deshalb Frage an Hasler: Kann denn ein von einem Schwulenpaar adoptierter Säugling oder ein in einer Leihmutter ausgetragenes Kind frei wählen?
Es gibt Menschen, und das ist eine sehr kleine Minderheit, die werden schwul geboren. Und es gibt Menschen, die sind es eben nicht und ihnen ist Homosexualität schlichtweg ein Graus. Das soll man für beide Seiten so stehen lassen. Ob diese kleine Minderheit sich selbst einen Gefallen tut, wenn sich der Rest der Welt nur noch um sie und ihre Forderungen an die Gesellschaft zu drehen hat, ist nicht sicher.
Tatsächlich gibt es sehr viele Studien, welche im schwulen Leben keine gute Offerte sehen. Die Raten an Scheidungen, Suiziden, häuslicher Gewalt und Depressionen sind dort auffallend weit über dem Durchschnitt, sodass sich der Staat schon längst fragen müsste, warum und zu welchem gesellschaftlichen Nutzen er eine solche Lebensform auch noch fördert.

Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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