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Leserbrief

Erwerbsabhängige Krankenkassen- prämien: Am Ball bleiben!

Pepo Frick,Präsident der Freien Liste | 29. Oktober 2016

Gesundheitswesen

Von erwerbsabhängigen Krankenkassenprämien würden 75 Prozent der heutigen Prämienzahler profitieren. Familien mit nur einem Einkommen, Alleinerziehende, junge Erwachsene in Ausbildung und Senioren könnten durch deutlich niedrigere Krankenkassenprämien entlastet werden. Die Freie Liste vertritt die Meinung, dass es ungerecht ist, dass Arme und Reiche die gleiche Prämie bezahlen müssen.
Aufgrund der Umstellung auf erwerbsabhängige Krankenkassenprämien werden die gesamten Prämieneinnahmen nicht sinken. Sie werden lediglich anders verteilt. Da die Krankenkassenprämien aufgrund des Erwerbs (Position 21 der Steuererklärung) ermittelt werden, würde das heutige System der Prämienverbilligung hinfällig.
In Deutschland sind bereits heute die Krankenkassenprämien einkommensabhängig. Der grosse Unterschied zur von der Freien Liste vorgeschlagenen Lösung ist der, dass in Deutschland eine Deckelung bei circa 52 000 Euro Jahreseinkommen eingezogen worden ist. Bei unserem Vorschlag wird die Krankenkassenprämie auf die volle Position 21 «Nettoerwerb» der Steuererklärung ermittelt. Es gibt also keine Deckelung.
Auch wir sind der Meinung, dass noch einige Abklärungen notwendig sind, bevor erwerbsabhängige Krankenkassenprämien eingeführt werden können. Mit der Verweigerung des Landtags, die Initiative zu erwerbsabhängigen Krankenkassenprämien dem Volk zur Abstimmung vorzulegen, wurde aus eigennützigen Motiven versucht, die Diskussion abzublocken. Seitens der Freien Liste bleiben wir am Ball.

Pepo Frick,
Präsident der Freien Liste

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