Leserbrief

Katholiken wenden sich gegen Papst Franziskus

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 29. September 2016

Glaube

www.gloria.tv erwähnte kürzlich zwei respektable katholische Zeitschriften, welche sich am 19. September 2016 mittels Anklageschrift berechtigterweise gegen Papst Franziskus wandten. Gloria.tv zählt zu den löblichen katholischen Webseiten, die den Glauben verteidigen.

So liess Gloria.tv am 27. September 2016 verlauten: «Letzte Woche veröffentlichten der Remnant und Catholic Family News [www.remnantnewspaper.com und www.cfnews.org] eine Anklageschrift gegen Papst Franziskus. Der Titel lautet: Mit brennender Sorge. Wir klagen Papst Franziskus an [With Burning Concern: We Accuse Pope Francis, Autoren: Michael J. Matt, Christopher Ferrara, John Vennari]. Die Schrift beruft sich auf den heiligen Robert Bellarmin, der erlaubt, einem Papst zu widerstehen, der sich anschickt, die Kirche zu zerstören. Für die Schrift ist das aktuelle Pontifikat [also Papst Franziskus] eine Katastrophe für die Kirche. […] Die Anklageschrift wirft Papst Franziskus vor, seine Macht in einer nie dagewesenen Weise zu missbrauchen. Er verbreite die eigenen Meinungen und Wünsche ohne Rücksicht auf die Lehre seiner Vorgänger[-Päpste]. Sein Verhalten sei ein populistisches Possenspiel. Die Anklageschrift erklärt, dass Papst Franziskus zwar von den Armen und den Rändern der Gesellschaften redet, sich aber in Wahrheit mit den reichen und korrupten deutschen Bischöfen sowie dem Pro-Abtreibungs, Pro-Verhütungs- und Pro-Homosexualitäts-Establishment verbündet.» Ende Zitat. Kritisiert wird dabei unter anderem das Papstschreiben namens «Amoris Laetitia» vom 19. März 2016. Dieses war auch von Bischof Athanasius Schneider und vom katholischen Philosophen Prof. Robert Spaemann, einem Freund von Benedikt XVI., heftig kritisiert worden.
Am 23. März 2013, also nur zehn Tage nach der Papstwahl, hatte meine Wenigkeit einen Leserbrief veröffentlicht. Darin zitierte ich aus der Maria-Botschaft vom 16. März 2013 des bibeltreuen Sehers Pedro Regis [www.pedroregis.com]. Die Worte der Muttergottes im Leserbrief lauteten: «Liebt die Wahrheit und bleibt bei der Kirche [wie sie Papst Benedikt XVI. meines Erachtens beispielhaft vertreten hat]. Die Lehren der Vergangenheit sollten nicht vergessen werden. Geht voran ohne Angst.» Das heisst: Bereits unmittelbar nach der Papstwahl hatte die Muttergottes die Menschheit ermahnt, der (unveränderlichen!) Lehre der Kirche treu zu bleiben. Warum? Weil bereits im März 2013 feststand, dass Papst Franziskus eine grosse Kirchenspaltung verursachen würde. Zeit, aufzuwachen.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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